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Die Landtagssession von 1876
Das Land Lauenburg lieferte früher — man kannes Civilrevenue nennen — an Ueberschuß an die dänischeKrone jährlich eine Summe, die, soviel ich mich erinnere,zwischen 150 000 und 250 000 Thalern gewechselt hat,die baren Ueberschüsse des Landes, die man gewisser-maßen als die Civilliste des Königs von Dänemark be-trachten konnte, und dieser Umstand erklärt die Thatsache,daß das Land alle diese gefährlichen Stöße, die seineFinanzen erlitten, ohne Schiffbruch hat überdauern können,indem durch die Teilung, die Seine Majestät der Königmit dem Lande über das Domanium vorgenommen hat,die königliche Civilliste von durchschnittlich 200000 Tha-lern jährlich, auf den budgetmäßigen Betrag von 34 000Thalern jährlich, respektive das Amt Schwarzenbeck redu-ziert worden ist. Seine Majestät sich also mit ca. 160 000Thalern jährlich weniger begnügt haben als früher. DaßSeine Majestät diese reservierte Civilliste, die auf dieGüter fundiert war, welche den budgetmäßigen Ertragvon 34000 Thalern trugen, schließlich nicht für sichselbst behalten, sondern mir als Dotation geschenkt hat,das ändert in den finanziellen Verhältnissen Lauenburgsgar nichts, denn niemand würde Seiner Majestät, alsdem Herzog, eine Bemerkung darüber machen können,wenn er sich bei diesem reichen Landesvermögen alsDomanialanteil ein Hauspatrimonium von nur 34 000Thalern jährlich budgetmäßiger Revenüen reservierte.Ich erwähne dies ausdrücklich, weil in den Volks-versammlungen auch darüber eine Menge Lügen kol-portiert werden. Ich bin für diese Dotation, diemir im Lande von vielen Uebelwollenden vorgewor-fen wird, ausschließlich Seiner Majestät dem Kaiserund Herzog zu Danke verpflichtet, der die Gnade ge-