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8 (1889) Weitere Entwickelungen in Reich, Staat und Kirche 1875 - 1877
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Die Landtagssession von 1876.

gehen sollte; ich hatte auch keine Sicherheit, daß sie fak-tisch da hinausgehen würde, und Sie hatten auch dasRecht, wenn ich es Ihnen hätte sagen können, mir immernoch zu antworten: .,Uns steht das Verfassungsrecht unsresLandes höher als seine auswärtige Politik". Da binich weit entfernt gewesen, irgend jemandem einen Vor-wurf daraus zu machen, oder bin es wenigstens jetzt,wenn auch in der Leidenschaft des Kampfes ich es nichtimmer gewesen sein mag, und ich glaube. Sie werdenmir gerechterweise das Zeugnis nicht versagen können,daß ich meinerseits in den zehn Jahren, die seitdem insLand gegangen sind, nie, auch nicht in gereizten Diskus-sionen, an den damaligen Konflikt erinnert habe. Ichhabe meinerseits alle Feindschaft von damalsvergessen und ihr die volle Versöhnung derLandsmannschaft und der gleichen Liebe zumVaterlande substituiert. Wenn das von andernSeiten mir nicht in gleichem Maße entgegengetragenworden ist, so ist das gerade das Bedauern, dem ichvorhin in einer vielleicht mißverstandenen oder unvoll-kommenen Weise Ausdruck gegeben habe. Was ich aus-sprechen wollte, ist nicht, daß der Herr Abgeordnete mirvor zehn Jahren gegenüberstand, sondern daß er mir nochgegenübersteht, und zwar nicht bloß sachlich, sondern prin-zipiell, und, wie ich fürchte, sogar persönlich in einerWeise, wie ich sie nicht erwidere. Die Achtung, die ichvor dem Herrn Vorredner als wissenschaftliche Größeund als einer der Existenzen, die unserm Vaterlande zumRuhme gereichen, auf dem Gebiete der Wissenschaftenhabe, ist bei mir größer, als die Empfindlichkeit, die ichauf politischem Gebiete mitunter berechtigt wäre, ihmgegenüber zu haben.