Reminiscenzen aus der Konfliktszeit.
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sei daher die Verbindung mit dem hier anstoßenden Lauenburgnatürlich. Er wandte sich sodann gegen dis Rede des Minister-präsidenten. Fast sei er versucht gewesen, gegen denselben denSchutz des Präsidenten anzurufen; Fürst Bismarck habe ihm vor-geworfen, er beschäftige sich damit, gewisse Stimmungen oder Mei-nungen aus dem Herzogtum zu „extrahieren", — dazu habe ernicht den mindesten Schritt gethan. Der Redner wandte sich sodanngegen die Kritik, welche der Ministerpräsident an der früheren Hal-tung der Fortschrittspartei in der schleswig-holsteinischen Frageausgeübt habe; das Abgeordnetenh aus von 1862 und 1863u. s. w. sei dem Ministerpräsidenten in Beziehung aufdas Vorgehen gegen Dänemark und Oesterreich vor-angegangen und habe sich damit ein ehrenvolles Denk-mal gesetzt. Der Abgeordnete Virchow perhorreszierte endlichdie Redewendung des Fürsten, Lauenburg sei ein „Geschenk",welches „der Herzog von Lauenburg" Preußen darbiete:„das ist eine etwas weitgehende Bezeichnung, die meinem Ge-schmack nicht entspricht. Daß der ,Herzog von Lauenburg'in regelmäßiger Weise in den Besitz des Landes ge-kommen ist, kann ich nicht zugeben, und ebensowenigkann ich anerkennen, daß er berechtigt wäre, das Her-zogtum in regelmäßiger Weise zu ,verschenken'." Hier-auf nahm der Ministerpräsident das Wort:
Der Herr Vorredner hat zunächst die Stellung desAbgeordnetenhauses in den Jahren 1863, 64, 65 mirgegenüber wahren zu müssen geglaubt; ich glaube, daßdies überflüssig war. Ich erkenne, meines Erachtens .. .ich habe Objektivität genug, um mich in den Jdeengangdes Abgeordnetenhauses von 1862 bis 1866 vollständigeinleben zu können, und ich habe die volle Achtungvor der Entschlossenheit, mit der diedamaligepreußische Volksvertretung das, was sie fürRecht hielt, vertreten hat. Daraus mache ich nie-mand einen Vorwurf. Sie konnten damals nicht wissen,wo meiner Ansicht nach die Politik schließlich hinaus-
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