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Die Landtagssession von 1876.
sehr freudig oder nicht, das ist meine Sache, ich halteaber darauf, daß die Bedingungen, unter denen Laueu-burg hier angenommen werden soll als Mitglied despreußischen Verbandes, auch den jetzigen loyalen Ver-tretern des Herzogtums gerecht seien, und ich werde siedarüber befragen; wenn sie ihnen nicht gerecht sind,meine Herren, dann halte ich mich als Minister fürLauenburg verpflichtet, die Verhandlungen zu vertagen.Es liegt das sonst nicht in meiner Absicht, aber wennSie glauben, daß der Herzog und sein Minister ein sosehr großes Interesse haben, das Herzogtum los zu wer-den und sich hier alle möglichen Ausstellungen gefallenzu lassen, so ist das eine faktisch unrichtige Voraussetzung.
Ich weiß überhaupt nicht, warum Sie dieses Ge-schenk — denn ein solches ist es —, was dem preußischenStaate hier dargeboten wird, als ein Danaergeschenk be-handeln; einmal sind der König von Preußen und seineMinister keine Danai, die zu fürchten wären, und zwei-tens ist die Gefahr, daß dieses trojanische Pferd in seinemInnern fünf ritterschaftliche Abgeordnete mit nach Preußenhineinschmuggeln könnte, doch nicht so groß. (Heiterkeit.)
4. NemiilisceilM aus der LonMtsM.
5. April 1876.
Der Abgeordnete Virchow führte nach der vorstehenden Redezunächst dem Abgeordneten Hansen gegenüber aus, daß die geogra-phische Lage von Lauenburg für den Anschluß an die ProvinzHannover und nicht an Schleswig-Holstein spreche; denn ein Stückvon Hannover*) erstrecke sich allerdings auf das rechte Elbufer und
*) Die Gegend von Neuhaus unterhalb Dömitz.