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8 (1889) Weitere Entwickelungen in Reich, Staat und Kirche 1875 - 1877
Entstehung
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26 Die Reichstagssession von 1875—76.

minister sein — denn wir haben deren und werden deren,wie ich glaube und wünsche, mehr bekommen — dasAuswärtige Amt, die Marine, die Eisenbahnbehörde, wirhaben neuerdings die Post und Telegraphie — kurz undgut, es kann sich ja ausbildeu, und ich wünsche z. B.dringend, daß die Verwaltung von Elsaß-Lothringen inderselben Weise selbständig gestellt wird; ich kann in dieDetails der Landesverwaltung noch viel weniger hinein-sehen, als in die Details der Reichsministerien — wenndie personalen und andern Fragen sich überwinden lassen,so bin ich der erste, der den Tag mit Freuden begrüßt,wo meine Verantwortung auf das Maß des wirklich demLande verantwortlichen Premierministers reduziert wird,und ich neben mir einen in erster Linie dem Kanzler unddurch den Kanzler dem Lande, in den nicht durch denKanzler gedeckten Phasen auch direkt dem Lande ver-antwortlichen Minister für Elsaß-Lothringen sehe, — ichwill das nicht weiter analysieren. Ich will nur sagen,daß Sie die Sachlage nicht richtig beurteilen, wenn Sieglauben, daß meine Abwesenheit leichter zu verdecken oderzu vertreten wäre, wenn ein kollegiales Ministerium be-stände, oder daß die Geschäfte dabei irgend etwas ge-winnen würden; das Reich würde an der raschen Aktions-fähigkeit, die es jetzt besitzt, an der einheitlichen Festigkeitverlieren; die Reichsexekutive -- denn etwas andres istja nicht auf seiten des Kanzlers und des Kanzleramtsnach der ursprünglichen Verfassung — würde in sich ge-spalten, gelähmt und uneinig werden, und auch für dieZeit, wo ich nicht mehr im eignen Interesse diese Rechtevertreten werde, möchte ich meine Herren Kollegen unddie Mitglieder des Reichstages dringend warnen, vondieser sehr nützlichen Einrichtung, die der eines englischen