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8 (1889) Weitere Entwickelungen in Reich, Staat und Kirche 1875 - 1877
Entstehung
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22 Die Reichstagssession von 187S—76.

Zeit kaum erwarten, daß der Tabak höhereSummen st eure, so sehr ich jedem Raucher das Ver-gnügen gönne. Analog steht es auch mit dem Bier, demBranntwein, dem Zucker, dem Petroleum und allen diesengroßen Verzehrungsgegenständen, gewissermaßen den Luxus-gegenständen der großen Masse. Die Luxusgegenständeder Reichen würde ich sehr hoch zu besteuern geneigt sein;sie bringen aber nicht viel: Trüffeln und Equipagen,was können sie bringen? Da kommen wir in eine Mengekleinlicher Gegenstände, ausländische Toilettengegenständeund dergleichen; ich würde sie mit dem Zolle unter Um-ständen sehr hoch fassen; sie sind ja eigentlich noch wür-diger wie der Tabak, recht schwer belastet zu werden.

Indessen ich will darüber keine Ratschläge geben,sondern nur im allgemeinen das System entwickeln, nachdem ich streben würde, wenn sich dieses Bestreben soleicht realisieren ließe wie die Gedanken, die eben imKopfe bei einander wohnen, aber — im Raume stoßensich fünfundzwanzig Regierungen; sie darüber einig zumachen und die verschiedenen Interessenten und die Par-lamente — ja selbst schon die Ministerien in sich und dieeigenen Mitarbeiter, wie wir hier bei einander sitzen, sehreinig unter uns, würden, vollständig ausgeschüttet, eineMenge einander bekämpfender Gedanken zum Vorscheinbringen (Heiterkeit), die man um des Friedens willensich verschweigt, und da ist die Herstellung einer Einigungüber große durchgreifende Reformen eine Herkulesarbeit,für die eine ganze Kompanie von Heraklessen — wennder Plural erlaubt ist — nicht ausreichend wäre; undwie aufreibend heutzutage eine ministerielle Existenz ist,— ich spreche gar nicht von der meinigen — das sehendie Herren vor sich, die im Landtag, im Reichstag, im