Die Erhöhung der Brausteuer; die Steuerreform. 21
wir kommen diesem Punkte noch lange nicht nahe; so-viel ich mich an die Ziffern erinnere, handelt es sich hierum 13 oder 14 Millionen Mark für die beiden Steuerngegenüber den 87 Millionen Mark Matrikularbeiträgen.Es fragt sich bloß, ob Sie uns helfen wollen, einenSchritt in der Richtung einer Reform zu thun, wennwir die ganze Reform nicht leisten können — die letzterewird in erster Linie immer im Reiche anfangen müssen,die Partikularstaaten können erst nach und nach folgen,auch die Zölle stehen dem Reiche zu — daß wir in unfernZöllen, ganz unabhängig von der Frage, wie hoch jedeseinzelne besteuert werden soll, uns doch sreimachen vondieser zu großen Masse von zollpflichtigen Gegenständen(Hört! hört!), daß wir uns auf das Gebiet eines reineneinfachen Finanzzollsrfftems zurückziehen (Hört!) und allediejenigen Artikel, die nicht wirklich Finanzartikel sind,d. h. nicht hinreichenden Ertrag geben, über Bord werfen,— die zehn oder fünfzehn Artikel, die die größte Ein-nahme gewähren, so viel abgeben lassen, wie wir über-haupt aus den Zollquellen für unsre Finanzen nehmenwollen. Als solche Gegenstände der Verzollung und zu-gleich einer entsprechenden Besteuerung im Inlands seheich im ganzen an diejenigen Verzehrungsgegenstände, derenman sich, ohne das Leben zu schädigen, in gewissemMaße wenigstens zu enthalten vermag, wo man in ge-wissem Maße den Regulator seiner eignen Beiträge zumöffentlichen Steuersäckel insoweit in der Hand hat, daßman weiß: wenn ich zwei Seidel trinke, so zahle ich zweiPfennige, — so viel mag darauf kommen, ich weiß esnicht, — und wenn ich zehn Seidel brauche, so zahle ichzehn Pfennige. Dasselbe ist der Fall mit dem Kaffeeund vor allen Dingen mit dem Tabak; ich kann die