Die Erhöhung der Brausteuer; die Steuerreform.
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^ Hilfe dienen kann, so lange man in dem ersten Jugend-
^ alter des Reiches demselben eigene Einnahmen zu ver-
^ schaffen nicht vollständig in der Lage war. Ist es aberA. anerkannt, daß es eine Steuer ist, die nicht gerecht trifft,K so gehört sie von meinem politischen Standpunkt alsA Reichskanzler nicht zu den Mitteln, die das Reich kon-A solidieren. Das Gefühl, zu ungerechten Leistungen heran-A gezogen zu werden, entwickelt das Bestreben, einer solchenA Ungerechtigkeit sich zu entziehen, und verstimmt.
Also aus dem Gesichtspunkt der Befestigung desReiches — das Reich ist jung im Vergleich zu den ein-zelnen Staaten — ich möchte sagen, bei allen den Knochen-brüchen, denen Deutschland im Laufe der Jahrhunderteausgesetzt gewesen ist, und deren Heilung jetzt versuchtist, da ist der cullus noch nicht wieder so fest verwachsen,daß nicht Verstimmungen oder ein starker Druck parla-mentarischer Machtprobe und dergleichen das Reich empfind-licher treffen sollten, als den Partikularstaat. Denn demuns eingeborenen Stammessondergesühl entsprechend istja bei uns die Existenz des Partikularstaats bisher vielmehr in 8U00UIU ot sunZuinom gedrungen, viel natur-wüchsiger, ich möchte sagen, noch heutzutage lebenskräftigerzum Ueberdauern von Stürmen als das neue Reich. Jemehr gemeinsame Reichseinrichtungen wirschassen, je mehrgemeinsam es Reichsvermögen,desto mehr befestigen wir das Reich. Wenn dasReich zu Grunde geht, was Gott verhüte und verhütenwird, so würde ja die Sache sich nicht in nichts auflösen,wie bei anderen Staaten, sondern es würde der status<iao lwts eintreten. Der preußische Partikularismus, dermächtigste und bei weitem gefährlichste, mit dem wir zuthun haben (Heiterkeit), würde aufschnellen in einer