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Dia Reichstagssession von 1884/85.
lautem Trinmphgesckrei benutzt; darüber ist die Auf-klärung des Herrn Abgeordneten kaum hörbar geblieben,daß er mit der Angabe, daß der Kornzoll ein Zoll aufden Lohn fei, eben die dort ironisch anfgeführte. Behaup-tung eines Gegners anftthrte. Er hatte nur im Augen-blick in der Tonart des Vorlesens sich geirrt, und dadurchsind Sie verleitet worden, die ironische Behauptung, dieer vorlas, so zu verstehen, als wäre sie die eigentlicheMeinung von Marx gewesen.
Dem Herrn Vorredner erlaube ich mir ans die Be-tonung der Veränderung der Situation durch meine Mit-teilungen zu erwidern, daß die Beschlüsse, die hier gefaßtsind, doch nicht nur für den Augenblick, auch nicht fürdie Dauer von zwei Jahren und einem Monat — essind nicht drei Jahre, wie der Herr Vorredner angab —gefaßt worden sind, sondern als eine dauernde Institution,von der der Herr Vorredner selbst zngibt — oder wares einer der andern Herren Vorredner —, man würdesich nachher schwer wieder davon losmachen können. DieBeschlüsse, die wir heute fassen, werden mutmaßlich 1888und 1890 in derselben Gültigkeit sein wie jetzt; sie sindja nicht für einen Augenblick, nicht nur für die Zwischen-zeit gültig, für die der spanische Vertrag, wenn er nichtmodifiziert worden wäre, in derselben Form fortbestandenhaben würde. Dergleichen Zufälligkeiten, daß ein Handels-vertrag eine Aendernng erleidet, ist jedes Geschäft ans-gesetzt. Nehmen Sie doch einfach den Fall an, daß irgendein Krieg entsteht, oder daß — was Gott verhüten möge,wozu keine Aussicht vorhanden ist — daß zwischen unsund Spanien ein Kriegszustand einträte: dann wäre derganze Vertrag sofort hinfällig gewesen. Wollen Sie insolchen Fällen auch diejenigen, die dadurch Schaden er-