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14 (1891) Die Reichstagssession von 1884/85
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Die Reichstngssosswii vvn 1881/85.

leicht möglich ist und so ohne weiteres ins Werk gesetztwerden könnte.

Wenn die Industrie wirklich den ganzen Ausfall über-nehmen würde, was sie, bin ich überzeugt, nicht wird thunwollen, — aber wenn sie es thäte, so wäre mir dochfraglich, ob sie bei einem Siebentel Abzug exportfähigbliebe. — Ja, meine Herren, nehmen Sie eine Industrie,die einen Umsatz von 70 000 Mark oder von 700 000 Markhat — ich bleibe bei der Ziffer stehen, des leichten Divisorswegen —; wenn Sie der einen Ausfall von 10 000 Markjährlich zumuten, der andern einen von 100 000 Mark,sind Sie sicher, daß sie dann in demselben Maße export-fähig bleibt? Es müßte eine schön rentierende Sache sein,die einen solchen Ausfall ohue weiteres tragen kam:! Hörtdie Industrie, um die es sich handelt, auf, exportfähig zusein, ja dann ist der Arbeiter wiederum der Gestrafte— schließlich heißt es: plootnutur ^.eüivi —; die In-dustrie, die geschädigt wird, stellt entweder ihren Betriebein, und eine Menge Leute muß sieben Sonntage in derWoche machen, oder die Industrie geht ganz ein; inmanchen Fällen wird dies geschehen, und der Arbeiter weißdann nicht, an wen er sich halten soll dafür, daß er brot-los geworden ist, und daß die Industrie, von der er lebte,eingegangen ist. Ich habe hier eine sehr schöne und tröst-liche Redeirsart über die höheren Güter, die man nichtaufs Spiel setzen müsse um gemeinen Gewinns willen, —in dem Kommissionsbericht gefunden. Es heißt da:Endlich sei zu erwägen, daß bei Einhaltung wöchent-licher Arbeitspausen in den häufigsten Fällen die vonausgeruhten Leuten hergestellten Arbeitsprodukte quali-tativ, ja sogar zuweilen quantitativ gewönnen.

Woraus wollen Sie das schließen, meine Herren? Die