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14 (1891) Die Reichstagssession von 1884/85
Entstehung
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jZ.j Die Reichstngssessw» vv» 1884/85.

triebe zutrifft. Es gibt aber noch andre chemische undsonstige Nerarbeitungsprozesse, bei denen das Erkalten derFeuer, das Austrocknen oder Säuern der Unterlagen desBetriebs notwendig eintritt, sobald einen Tag pausiertwird, die sich nicht am Sonnabend abschließen und amMontag wieder neu beginnen lassen. Kurz, das Feld derAusnahmen, die da gemacht werden können, ist unbegrenzt.

Aber überall da, wo eine solche Ausnahme nicht ein-tritt, wird zunächst für mich die dringlichste Frage die sein,ob der Arbeiter bereit ist, 14 Prozent seines Lohnes zuentbehren. Sie nehmen an, daß der Unternehmer diesell Prozent an Sonntagslohn, vielleicht in einer Ver-teilung von je ^ auf die übrigen Wochentage, zahlenkann, so daß also eine Lohnsteigerung eintreten muß, umden Arbeiter für das ausfallende Siebentel seines Lohneszu entschädigen. Meine Herren, sind Sie ganz sicher, daßder Unternehmer dem Arbeiter gegenüber diesen Wechseleinlösen kann, daß der Arbeiter wirklich seinen Lohn nichtverlieren wird? Ich bin nicht ganz gewiß, daß das ein-treteu wird; ich fürchte, daß der knappe Lohn des Ar-beiters auf diese Weise, wenn auch nicht um ein Sechstel,so doch vielleicht um ein Zehntel benagt werden wird, unddaß er den Verlust in irgend einer Weise wird teilenmüssen. Wenn derselbe wirklich 14 Prozent direkt be-tragt, so sind das bei einem Jahreslohn — ich will cssehr niedrig nehmen: 600 Mark, 200 Thaler — immer72 Mark; auf den Monat 6 Mark. Würden Sie bereitsein, dem Arbeiter einen solchen Abzug mit seiner Zu-stimmung aufzulegen? Ich glaube kaum. Aber jedenfallswider seine Zustimmung halte ich es für ein gewalt-thätiges Experiment, ihn auf einen unbestimmten Kampfmit seinem Arbeitgeber anzuweisen, ob er das Siebentel