Die Neichsregierung und die Wühlen, >>>:§
sicherung, daß er und die Seinigeu beabsichtigten, dasReich vor Schaden zu wahren, nicht hat ansdrücken wollen,daß uns und namentlich denjenigen, die berufen sind,eine» amtlichen Einfluß auszuüben, dieses Bedürfnis,dieses Bestreben auch nur um ein Haar breit ferner lägeals dem Herrn Vorredner und seinen Genossen. Eskommt nur darauf an, wie der Schaden abgethnn werdensoll, und wodurch der Schaden dem Reiche gethan wird,über den der Herr Vorredner klagte.
Ich will zunächst einige Fragen, einige Teile desGebiets, ans dem wir uns in der Diskussion befinden,mit kurzen Worten beiseite schieben. Zunächst habe ichdabei den Vorwurf im Auge, daß die Diskussion vonseiten der Regierung mit Rücksicht ans die zukünftigenWahlen und die Wähler geleitet, auch die Vorlagen zumTeil darauf berechnet wären. Dem muß ich entgegen-stellen, daß die Reichsregiernng und die verbündeten Ne-gierungen meines Erachtens gar nicht das Recht haben,die Wähler und die Nation darüber im Dunkeln zu lasseil,was sie beabsichtigen, namentlich wenn diese Absicht durchparlamentarische Reden und durch eine monopolisiertePresse in den Augen der Wähler verdunkelt zu werden(Heiterkeit) Gefahr läuft. Allerdings ist ein wesentlicherTeil meines Bestrebens und der Ausübung meiner Pflichtgegen die Nation und ihre Wähler, sie darüber vollständigins Klare zu setzen, wo die Reichsregiernng hinaus will.Ob es mir gelingt, sie auch darüber ins Klare zu setzen,wo die einzelnen Parteien hinauswollen und was dieMotive ihres Verhaltens und ihrer Fraktionspolitik sind(Aha! links), das weiß ich nicht. Ich will mich nachKräften dazu bemühen, bei den Wahlen und durch Vor-lage» und bei allen Diskussionen, und ich will die28 ».