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11 (1889) Die Reichstagssessionen von 1880 - 1881
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Die Wahl des Abgeordneten Lasker.

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Aussicht gehabt, es dort über, ich weiß nicht, :!0 oder100 Stimmen von einigen Herren zu bringen, die ihnbesonders eingeladen haben. Darauf habe ich durch die-selben Herren gehört, nachdem die Wahl gewesen war,daß der Herr Abgeordnete Lasker, was er im wesentlichenhier bestätigt hat, in dem Diensthanse des Herrn Land-rats und Abgeordneten Baumbach abgestiegen war. Solltesich das nicht bestätigen, daß er mit dem landrätlichenFuhrwerk und in Begleitung des Herrn Landrats auch nurans eine einzige Wahlversammlung gefahren wäre? Eswäre das ja überflüssig gewesen; jeder dem landrätlichenEinfluß Zugängliche konnte wissen, dies ist der alteFreund des Landrats, der immer bei ihm absteigt, derbei ihm wohnt; das ist so gut, als ob der Landrat an-wesend wäre, er schwebt im Geiste mit schützenden Flügelnüber dem Kandidaten. Ich muß aber sehr bezweifeln,ob es nicht wenigstens in einem einzigen Falle so vor-gekommen sein sollte, wie mir berichtet; denn ich habe nach-her in dem Exposo, in der Beschwerde, welche ich an dieHerzoglich Meiningensche Regierung gerichtet habe, dieseBehauptung aufgestellt, und sie ist nicht bestritten worden.Ich habe sie in meiner Beschwerde an Seine Hoheit denHerzog wieder aufgestellt, und sie ist mir unbestritten und»»kritisiert von den herzoglichen Behörden zurückgekommen;dieselben haben mir nur mit einem „non xossninn«"geantwortet, und ich glaube auch nicht, daß den herzog-lichen Behörden, damals wenigstens, die Wahl des HerrnLasker unwillkommen gewesen ist. Ich sehe also gar nichtein, was den Herrn Abgeordneten bewegt hat, seinervollen Bestätigung meiner Anführung hier den An-schein zu geben, als ob er mir widerspräche oder michwiderlegte. Ob da ein oamw pro nrnioo Vorgelegen hat