Zur Frage der Doppelwährung.
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Falle beobachtet, nun die Natur und die Wirkung derInterpellation für die Reichsregierung wesentlich geänderthaben sollte, das kann ich denn doch nicht zugeben, undmir wäre es sehr erwünscht gewesen, wenn die Inter-pellation überhaupt nicht gestellt worden wäre, oder wennman mich doch vorher, was ja doch bei vielen meinerverehrtesten Bekannten, die jeden Tag Zutritt zu nurhaben können, leicht gewesen wäre, wenn man mich vor-her gefragt hätte: was werden Sie denn ungefähr ant-worten, werden Sie ein kategorisches „Nein" geben: „nieund unter keinen Umständen!" — Ja, das hat auch seineUnbequemlichkeiten. Wir wünschen, daß die Silberpreisesteigen. Wenn ich aber das „Nein" ausspreche, so wirdman sagen: gut, wir wollen nur warten, kommen müssensie uns doch mit dem wohlfeilen Silber, da sie die Ab-sicht haben, es später jedenfalls zu verkaufen; passen wirnur auf, daß wir den Preis nicht hochgehen lassen, undmachen wir ein großes Geschrei bei jedem Unterhand-verkauf, der von der deutschen Bank oder der deutschenNegierung etwa kommen kann, dann werden wir denSilberpreis rasch wieder herunterwerfen, sowie sie nureine Kiste von dem eingeschmolzenen Silber, das sie nochhat, verkaufen will.
Das ist also die Unbequemlichkeit, welche mir dieHerren verursachen, und ich wäre sehr dankbar, wennSie die Interpellation unterlassen hätten. In dem ge-samten Bundesrat und in dem preußischen Ministeriumsind die Zweifel an der Stetigkeit unsrer Gesetzgebung,welche durch die Interpellation ihren Ausdruck finden,niemandem beigekommen. Im übrigen erlaube ich miraber doch, die Herren darauf aufmerksam zu machen,daß ja irgend eine Veränderung des Gesetzes ohire