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Die Rsichstagssession von 1879.
veranlaßt werde. Daß „diese Herren Financiers", wie siein dem Schreiben des englischen Herrn Botschafters ge-nannt werden, oder Finanzmänner, und zwar meinerErinnernng nach nicht Finanzmänner in Deutschland all-gemein, sondern in dieser Hauptstadt, der Meinung wären,— also es hat in dieser Hauptstadt Finanzmänner ge-geben, die sich dem englischen Herrn Botschafter gegen-über das Ansehen gegeben haben, als ob sie über dieAbsichten der Neichsregierung mehr wüßten, als andreLeute. Mein verehrter Freund und diplomatischer Mit-arbeiter Lord Odo Russell hat diese zu seinen Ohren ge-kommenen Gerüchte pflichtmäßig nach England gemeldet,wie ja auch uns die Vertreter der Regierung im Aus-lande sehr häufig Gerüchte, die in der City von Londonoder in Paris über die Absichten der englischen oderfranzösischen Regierung cirkulieren, als solche melden;dabei ist gar nichts Außerordentliches. Etwas verwunder-licher ist mir die Thatsache, daß ein nicht stärker ver-bürgtes Gerücht Gegenstand einer amtlich accreditiertenöffentlichen Mitteilung wird; ich habe einerseits in solchenFällen, wenn ich Andeutungen von Stadtgerüchten überdie Absichten einer fremden und namentlich einer uns sonahe befreundeten Regierung, wie der englischen, erhielt,doch dieser Mitteilung nicht einen amtlichen und öffent-lichen Charakter verliehen, als bis sie mir auf andrem,sicherem Wege bestätigt wurde. Indessen ist es ja nichtmeine Aufgabe, Gründe zu ermitteln, welche die englischeNegierung dabei hat, von diesem voraussichtlich in einemPrivatbriefe von Lord Russell gemeldeten Gerücht einenso stark accentuierten Gebrauch zu machen; daß aber dieThatsache, daß die englische Regierung darin ein ab-weichendes Verfahren von dem unsrigen im einzelnen