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10 (1889) Die neue Zollgesetzgebung 1879
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Zur Frage der Doppelwährung.

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Ihnen offen vor Augen zu legen, um zu gewärtigen,ob die Legislative beabsichtigt, dem Leiter der Exekutiveandre Aufträge zu geben als bisher, oder ob sie dieFortdauer der Sistierung sanktioniert. Daß ich in derjetzigen Sitzung dergleichen nicht zur Sprache gebracht,glaubte ich, würden Sie mir Dank wissen, weil wir,meiner Meinung nach, genug andre Geschäfte und auchgenug dringliche Geschäfte haben. Nachdem mir aberdie Sache gegen meinen Wunsch gebracht wird, so binich genötigt, das, was ich ein Jahr später hier vorlegenwollte, ein Jahr früher vorzulegen, und wenn die Herrenjetzt eine Diskussion daran knüpfen wollen, so haben wirja den ganzen Sommer vor uns (Heiterkeit), und ichbin auch nicht abgeneigt, auf jede weitere Erörterung derFrage einzugehen, — meine dienstliche Stellung nötigtmich dazu.

Was sich nun an diese Inhibierung des Silberver-kaufs geknüpft hat, das ist zuerst ein großes Mißver-gnügen derjenigen Bankhäuser und andrer Geschäfts-treibenden, die Gewinn von diesen Silberverkäufen hatten.(Sehr richtig!) Daß dieses Mißvergnügen in Verbin-dung mit den vielen andern mißvergnüglichen Eindrücken,die ich das Unglück habe in der Presse zu erregen, nunauch sich dahin verkörpert, daß man mir allerhand aben-teuerliche Pläne von Reaktion auf diesem oder jenemGebiete andichtet, daran bin ich ja gewöhnt; aber ichdachte, die Herren wären auch daran gewöhnt und stießensich an solche Insinuationen und Verdächtigungen meinerAbsichten nicht weiter, sondern ließen sie ruhig passieren.Wenn das nicht ist, so schenken Sie den Verdächtigungender Presse, die mich betreffen, nicht dieselbe Aufmerksam-keit, zil welcher ich durch rotes und blaues Anstreichen