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Die Reichstagssession von 1879.
daß alle Zuhörer sich entfernten, und die Verschwiegen-heit der englischen Abgeordneten ist so groß der Pressegegenüber, daß wir über die drei Stunden, welche her-nach ohne Zuhörer debattiert wurde, nichts erfahren habenund trotz amtlicher Rücksprache auch nichts Zuverlässigeswenigstens erfahren konnten. (Hört! hört!) In Englandscheint eben die Verbindung zwischen einzelnen Abgeord-neten und der Presse minder lebhaft zu sein, als auf demKontinent — ich will von dem hier gegenwärtigen Par-lament gar nicht sprechen, aber in Frankreich würde viel-leicht eine solche Ausschließung bloß der Zuhörer auf denTribünen und reines Vertrauen auf die Verschwiegenheitder Mitglieder des Parlaments schon nicht zum Zieleführen; in Bezug auf unsre Verhältnisse in der Beziehungenthalte ich mich jeder Aeußerung. — Also dieses Aus-schließen der Fremden ist in England zugleich ein wirk-sames Mittel zur Verhinderung der Veröffentlichung solcherReden, denen man, ich will nicht sagen, einen brandstif-tenden, aber einen zündenden Charakter außerhalb desParlaments, eine Schädigung der vaterländischen Institu-tionen und ihrer Solidität etwa zuschreibt. Dieses ein-fache Mittel ist wirksam, bei der Zuverlässigkeit, mitwelcher die englischen Abgeordneten im Interesse des Staatsund des Vaterlandes über das schweigen, was ohne Zeugenvorgekommen ist.
Der Herr Abgeordnete hat ferner mir gegenüber dieAutonomie des Reichstages vertreten, und darüber habeich schon am Anfänge gesagt: ich glaube, sie wird durchdiese unsre Vorlage erweitert und nicht verdrängt. Er
sogleich zu erwähnenden Falle Plimsoll hatte der Abgeordnete diesesNamens Mitglieder des Parlaments Schurken genannt, wofür derMinisterpräsident Disraeli einen Verweis gegen ihn beantragte.