Frühere Beziehungen zu Frankreich.
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dänischen Frage eine freundliche Haltung Frankreichs zurSeite hatten, die den Velleitäten andrer Mächte, uns denKampf mit Dänemark nicht allein ausfechten zu lassen,von Hause aus den Boden entzog. Ja, noch mehr: indem weiteren Kampf, der 1865 mit Oesterreich drohteund 1866 ausbrach, wäre ganz gewiß die ZurückhaltungFrankreichs nicht bis zu dem Zeitpunkt fortgesetzt wor-den, bis zu dem sie sich glücklicherweise für uns fort-gesetzt hat, wenn ich nicht die Beziehungen zu Frankreichin jeder mir möglichen Weise gepflegt hätte; dadurch ent-stand eine wohlwollende Beziehung mit dem Kaiser Napo-leon, der seinerseits lieber mit Preußen als mit andernVerträge hatte, aber allerdings nicht darauf rechnete, daßder Krieg 1866 den Verlauf nehmen würde, den er nahm.(Heiterkeit.) Er rechnete darauf, daß wir geschlagen wür-den, und daß er uns dann mit Wohlwollen, aber nichtganz ohne Entgelt schützen würde. (Heiterkeit.)
Es ist meiner Ansicht nach politisch ein Glück, daßer bis zu der Schlacht von Sadowa, bis zu der Ent-täuschung über die gegenseitige militärische Stärke uns wohl-gesinnt und mir persönlich namentlich wohlgesinnt blieb.
Nun hat der Abgeordnete Richter gestern ungefährnachzuweisen versucht — wenn ich es in einem seinerTonart mich annähernden Jargon ausdrücken wollte —daß ich so dumm, wie ich mich damals stellte, doch nichtgewesen wäre (Heiterkeit), denn ich hätte gleich im An-fang, im Anfang Oktober 1862, im Herrenhause eineRede gehalten, die offenbar zeigte, daß ich wirtschaft-liche Tendenzen in diesem Sinne schon damals verfolgte.Meine Herren, ich würde stolz darauf sein, wenn ich da-mals schon wirtschaftliche Tendenzen überhaupt gehabthätte. Ich muß aber zu meiner Schande gestehen, daß
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