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Die Reichstagssession von 1876.
ich sie noch nicht hatte. (Heiterkeit.) Wenn ich aber zudem Herrenhause sprach — eine Rede, die ja in demAugenblicke, wo der Kampf um die Sprengung des Zoll-vereins schon im vollen Gange war, doch vor der ge-samten Oeffentlichkeit Europas gehalten wurde — wennich da etwa die wirtschaftliche Frage in den Hintergrundgedrängt und gesagt hätte, ich kenne die wirtschaftlichenAngelegenheiten gar nicht, ich kenne die Tarifpositionennicht, ich kann sie ja lesen, habe aber kein Urteil überdie Tragweite; indessen politisch ist es mir im höchstenGrade erwünscht, daß dieser Vertrag durchgeht; ich machemir aus dem wirtschaftlichen Ergehen unsrer Zollvereins-genossen gar nichts, wenn ich nur mein Ziel erreiche, undich muß fürchten, daß, wenn nun Frankreich sich auchnoch zur Aufgabe stellt, wie Oesterreich, den Zollvereinzu sprengen, daß er dann wirklich springt, und darumbefürworte ich diesen Antrag - — ja, es ist möglich,daß der Herr Abgeordnete Richter von einem auswär-tigen Minister eine solche Sprache erwartet hat; aber ichhabe mich doch nicht berufen gehalten, sie zu führen, son-dern es war die natürliche Deckung der Stellung, daßich von wirtschaftlichen Dingen sprach, die mir damalssehr fern lagen. Ich habe gar keine Eitelkeit in der Be-ziehung, daß die Art, in der ich über diese Dinge zureden hatte, von mir damals nicht erfunden und ent-worfen worden ist, sondern wahrscheinlich ist mir von dentechnischen Ministerien und vermutlich nicht von ihrenChefs — denn von der Heydt war nicht mehr, und feinemNachfolger traue ich eine solche intime'Teilnahme für seinRessort nicht zu (Heiterkeit) — der Entwurf gegeben undgesagt worden, in welcher Beziehung der auswärtigeMinister reden möchte.