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Das Socialistengesetz von 1878.
mit mir erstrebt — ob man sie sofort erreicht, odernach langjähriger, gemeinschaftlicher Arbeit ihnen näherkommt und sie schließlich erreicht, darauf kommt es sosehr nicht an — ich gehe mit dem, der nach meinerUeberzeugung mit den Staats- und Landesinteressengeht; die Fraktion, der er angehört, ist mir voll-ständig gleichgültig. Ich habe ja angenehme und un-angenehme Erlebnisse mit verschiedenen Fraktionen ge-habt, und ich muß mich, welches auch meine, jedemManne, der Eifer für sein Geschäft hat, natürliche Em-pfindlichkeit sein mag, wenn ich im Stich gelassen werde,derselben in meinem Amte vollständig entschlagen. Ichkann mich von der Menschlichkeit, empfindlich zu sein,nicht lossagen; ich räume aber ein, daß ich als Mi-nister nicht das Recht habe, empfindlich zu sein, sondernich muß. den Beistand annehmen, der mir geboten wird.
Von diesen drei Fraktionen also erwarte ich dieAnnahme des Gesetzes, mit welchen! wir die Gefahr, dieuns droht, bekämpfen wollen, und wir hatten zu diesemBehuf eine Vorlage gemacht, die mir als eine mäßigeund sogar unzulängliche erschien. Ihrer Kommission istsie zu weitgehend erschienen. Wir werden uns über das ver-ständigen müssen, was annehmbar ist. Wenn Sie die Gefahrmit uns anerkennen, Ihre Wähler auch. Sie wollen aber das,was wir, die verbündeten Regierungen, zur Bekämpfungdieser Gefahr von Ihnen erbitten, nicht bewilligen, nun,so ist mir das der Beweis, daß Sie nicht das vollstän-dige Vertrauen zu uns haben, um uns das Maß von,nennen wir es Diktatur, zu geben, das wir zur erfolg-reichen Bekämpfung des Nebels brauchen. Dieses Ver-trauen läßt sich nicht erzwingen, es läßt sich vielleichterwerben durch eine sorgfältige lopale Ausführung des