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Das Socialistengesetz von 1878.
Aufseher steht. Und jetzt im Zuchthaus, da ist wenig-stens ein Aufseher zur Kontrolle, das ist ein achtbarerBeamter, über den man sich beschweren kann; aber werwerden die Aufseher sein in dem allgemeinen socialistischenZuchthaus? Das werden die Redner sein, die durchihre Beredsamkeit die große Masse, die Majorität derStimmen für sich gewinnen, gegen sie wird kein Appellsein, das werden die erbarmungslosesten Tyrannen unddie andern Knechte der Tyrannen sein, wie sie je er-funden wurden. Ich glaube, niemand wird in solchenVerhältnissen. leben mögen, wenn er sich dieses Idealausmalt, das wir so durch die Ritzen zu erfahren kriegen, — denn offen hat noch keiner der Herren ein posi-tives Programm geben wollen; sowie sie mit einem sol-chen auftreten würden, wie sie wirklich sich die Zukunftzu gestalten denken, so lacht sie jeder einsichtige Arbeiteraus, und dem wollen sie sich nicht aussetzen; deshalbhören wir nie von einem positiven Programm, nur vonder Negation des Bestehenden. Alles das hat mich nichtabgehalten, für die verständigen Bestrebungen, die da-mals noch den Hauptkern in der Socialdemokratie bil-deten, für die Verbesserung der Lage der arbeitendenKlassen stets ein warmes Herz und ein offenes Ohr zuhaben, und auch was mir Lassalle darüber mitteilte, waranregend und lehrreich; denn er wußte viel und hatteviel gelernt — das möchte ich den Herren, die seine Nach-folger werden wollen, zunächst auch empfehlen.
Auch die Geschichte mit dem bayerischen Gesandten— ich berührte es schon vorhin — ist eine von diesenVerzierungen von Geschichtserzählungen, die so aussehen,als wüßte man ganz genau, was passiert ist. Ich kannja von Zeiten vor 13 oder 15 Jahren keine Erinnerung