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9 (1889) Verwaltungsreorganisation, Orientfrage, Socialistengesetz : 1877 - 1878
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Fürst Bismarck und die Socialdenwkratie. 193

der Mann, mit dem man bestimmte Abmachungen überdas <1o nt clas abschließen konnte, aber ich bedaure,daß seine politische Stellung und die meinige mir nichtgestatteten, viel mit ihm zu verkehren, aber ich würdemich gefreut haben, einen ähnlichen Mann von dieserBegabung und geistreichen Natur als Gutsnachbarn zuhaben. (Heiterkeit). Wenn dieser Mann durch seinenGeist und seine Bedeutung mich anzog, so ist es ja, ab-gesehen davon, meine Pflicht als Minister, mich überdie Elemente, mit denen ich zu thuu habe, zu belehren,und ich würde auch, wenn Herr Bebel den Wunsch hätte,sich abends mit mir zu unterhalten, ihm nicht aus-weichen, ich würde daran vielleicht die Hoffnung knüpfen,daß ich endlich auch erführe, wie Herr Bebel und Ge-nossen sich den Znkunftsstaat, auf den sie uns durchNiederreißen alles dessen, was uns teuer ist und schützt,vorbereiten wollen, eigentlich denken. (Ruf: Ganz gewiß!)

Es ist das Besprechen außerordentlich schwierig, solange wir darüber in demselben Dunkel tappen, wie diegewöhnlichen Zuhörer bei den Reden in socialdemokra-lischen Versammlungen; sie erfahren auch nichts davon,es wird versprochen, es werde besser werden, es gäbebei wenig Arbeit mehr Geld, — woher es kommt, sagtkein Mensch, namentlich woher es ans die Dauer kommt,wenn die Teilung, die Beraubung der Besitzenden ein-mal geschehen sein wird; dann wird vielleicht der Arbeit-same und Sparsame wieder reich werden und der Fauleund Ungeschickte wieder arm, und wenn das nicht ist,wenn jedem das Seinige von oben her gleichmäßig zuge-wiesen werden soll, gerät inan in eine zuchthallsmäßigeExistenz, wo keiner seinen selbständigen Beruf und seineUnabhängigkeit hat, sondern jeder unter dem Zwang der

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