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Das Socialistengssetz von 1878.
ordentlich anzog: er war einer der geistreichsten undliebenswürdigsten Menschen, mit denen ich je verkehrthabe, ein Mann, der ehrgeizig im großen Stil war,durchaus nicht Republikaner; er hatte eine sehr aus-geprägte nationale und monarchische Gesinnung, seineIdee, der er zustrebte, war das deutsche Kaisertum, unddarin hatten wir einen Berührungspunkt. Lassalle warehrgeizig im hohen Stil, und ob das deutsche Kaisertumgerade mit der Dynastie Hohenzollern oder mit der Dy-nastie Lassalle abschlieszen sollte, das war ihm vielleichtzweifelhaft (Große Heiterkeit), aber monarchisch warseine Gesinnung durch und durch. Den kümmerlichenEpigonen, die sich jetzt mit ihm brüsten, hätte er ein,,uos 6Zo zugeschleudert, sie mit Hohn in ihr Nichtszurückgewiesen, und würde sie außer staude gesetzt haben,seinen Namen zu mißbrauchen. Lassalle war ein ener-gischer und sehr geistreicher Mensch, mit dem zu sprechensehr lehrreich war; unsre Unterredungen haben stunden-lang gedauert, und ich habe es immer bedauert, wenn siebeendet waren. Dabei ist auch unrichtig, daß ich indieser Art persönlicher Beziehungen mit Lassalle aus-einander gekommen sei» soll, von Beziehungen persön-lichen Wohlwollens, wie es sich zwischen uns gebildet hatte,indem er offenbar den angenehmen Eindruck hatte, daßich in ihm einen Mann von Geist sähe, mit dem zuverkehren angenehm, und daß ich ein intelligenter undbereitwilliger Hörer sei. Von Verhandlungen war schondeshalb nicht die Rede, weil ich in nnsern Unterredun-gen wenig zu Worte kam (Heiterkeit), er trug die Kostender Unterhaltung allein, aber er trug sie in angenehmerund liebenswürdiger Weise, und jeder, der ihn kannte,wird mir in der Schilderung recht geben. Er war nicht