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Die Reichstagssessio» von 1878.
der Schwierigkeiten und Unzuträglichkeiten des einenoder andern Systems ist für mich durchaus nicht ent-schieden. Wenn die geeignete Persönlichkeit sich findet,der Se. Majestät der Kaiser das Vertrauen schenkt, sowurde ich nicht unbedingt abraten, eine Gesetzesvorlageeinzubringen, welche es nicht nur möglich macht, denKanzler davon zu dispensieren, sondern einen meinet-halben in Straßburg wohnenden Minister als oberstenBeamten für Elsaß-Lothringen herstellt, dem außer Sr.Majestät dem Kaiser niemand etwas zu sagen hat. Eswürde also dann etwa eine Kabinettssekretärkorrespondenzzwischen dem Landesherrn und dem Minister die Ver-bindung bilden, die von Berlin nach Straßburg reicht.Es ist das ja nicht unmöglich; wir haben ähnliche Ver-hältnisse in Luxemburg mit Bezug auf Holland, in Nor-wegen in Bezug auf Schweden, in Ungarn in Bezugauf den Verband mit der österreichischen Monarchie; aber dadoch überall unter solchen Umständen, daß die eigentlicheSchwerkraft der Regierung in den parlamentarischenKörperschaften liegt, welche diese Länder vertreten. Essind im Grunde nicht die Statthalter, sondern in Lu-xemburg, in Norwegen und bis zur dualistischen Kom-petenz in Ungarn regiert doch die Landesvertretung. Nun,ich gebe ja die Hoffnung nicht auf, daß wir auch inElsaß-Lothringen mit der Zeit eine Laudesvertretunghaben können, die dem Deutschen Reiche vollständig dieBürgschaft gibt und das Vertrauen einflößt, daß sieimstande ist, auch politisches Schwergewicht auf dieEntschließungen, die im Namen dieses Reichslandes ge-troffen werden, auszuüben berechtigt zu sein. Wir habendafür ja immer den Barometer der Wahlen, die fürden Reichstag stattfinden. In diesem Augenblick würde