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9 (1889) Verwaltungsreorganisation, Orientfrage, Socialistengesetz : 1877 - 1878
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170 Die Reichstagssession von 1878.

ist nicht ohne schwere Mühe und Arbeit möglich gewesen,im Bundesrat das Maß von Uebereinstimmung, dessenAusdruck diese Vorlage ist, herzustellen, und die Schwierig-keiten, die durch die räumliche Trennung der Regierungenvoneinander, durch Mißverständnisse einzelner Worte,durch unreife und oberflächliche Zeitungsartikel geschaffenwerden, wirken bei den vielen Jnstruktionseinholungenauf die Dinge in einer Weise ein, die sich ohne münd-liche Besprechung der leitenden Minister gar nicht er-ledigen und klären läßt. Letztere hat bei dieser Gelegen-heit stattgefunden, die Herren sind dazu hergekommen.Ich weiß nicht, ob das Maß von Mehrheit im Bundes-rat, welches für einzelne solcher Bestimmungen, und ge-rade für'die angefochtenen, erforderlich ist, sicher wieder zuerreichen ist, ob wir in dieser einfachen Sache, von derich glaubte, sie würde ohne Diskussion angenommenwerden, uns nicht lieber hier einigen sollten. SolcheAmendements, die nicht auf einem notwendigen Ueberzeu-gungsausdruck beruhen wie z. B. diejenigen der Zentrums-partei oder diejenigen des Grundsatzes, daß kein Beamtergleichzeitig dem einzelnen Staat und dem Reich dienendarf, sollten wir fallen lasten, weil ich nicht dafür ein-stehen kann, ob es möglich ist, bei einer neuen Beratungim Bundesrat zu verhindern, daß sich 14 Stimmen —und mehr sind nicht nötig — gegen die Beschlüsse desReichstages zusammenfinden, und dann haben wir vonneuem eine Arbeit, der ich wenigstens in meinem Ge-sundheitszustände nicht ohne große Sorge entgegensetzenkann. Das kann ja kein Grund sein, in der Sache sooder anders zu beschließen, es ist bloß für mich einMotiv, nach dem ich meine Kräfte bemessen muß, ob ichüberhaupt für jetzt meine Teilnahme an den Diskussionen