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Die Neichstagssession von 1878.
zu bringen, erlaube ich mir, an eine der großen histo-rischen Thatsachen zu erinnern, die für die Herstellungdes Deutschen Reiches entscheidend und maßgebend waren;es war der Brief, den Se. Majestät der König von Bayernan Se. Majestät den jetzigen deutschen Kaiser schrieb, als wirin Versailles waren. Ohne auf den Wortlaut einzugehen,es war ein Hauptgedanke in diesem Brief: die bedeut-samen Rechte, die ich hierdurch einem andern Fürsten inmeinem Lande Bayern einräume, die kann ich einemKönig von Preußen nicht einräumen, die kann ich nureinem deutschen Kaiser geben. Es war damit der meinesErachtens richtige Standpunkt ausgedrückt und, wenn ichmich richtig erinnere, in diesem Sinne motiviert: derdeutsche Kaiser ist mein Landsmann, der kann hier Rechteausüben; der König von Preußen ist mein Nachbar. DiesesGefühl, meine Herren, ist meines Erachtens ein hochberech-tigtes durch den ganzen Lauf der deutschen Partikular-geschichte, und selbst von seiten derer, die geneigt wären,diese Berechtigung in minderem Maße als ich anzuerkennen,möchte ich wünschen, daß sie sich gewöhnen, damit zurechnen. Ich bin nachgerade einer von den älteren underfahreneren Geschäftsleuten geworden und weiß, wie be-deutsam diese Elemente gerade auf die Gemeinsamkeitdes deutschen Landes zurückwirken. Ich bin an denGeschäften schon beteiligt gewesen, als das Dreikönigs-bündnis vor 27 oder 28 Jahren scheiterte, und zwarwar ich an den intimeren Verhandlungen zwischen denHöfen in dem Maße beteiligt, daß ich mit ziemlicherSicherheit behaupte, es scheiterte einfach an der Frage:sollen die einzelnen Höfe eigne Gesandtschaften, einzelnesGesandtschaftsrecht behalten oder nicht? Mit dieser Fragewurde der Abschluß gewiß neun Monate — wenn ich nicht