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Die Reichstagssession von 1878.
Interessen darüber hintanzustellen. Das ist ein Opfer,das keine Großmacht xour lo8 boavx ^snx der andernbringt. Sie bringt es, wenn statt der Argumente dieHindeutung auf die Machtverhältnisse eintritt. Da kannsie unter Umständen sagen: diese Konzession zu machenist mir sehr unangenehm, aber es ist mir noch un-angenehmer, mit einer so großen Macht wie Deutsch-land etwa darüber in Zwist zu geraten; indessen werdeich mir das merken und in Rechnung stellen, das istetwa die Art, wie dergleichen aufgefaßt wird, und ichkomme nun auf die Notwendigkeit, den über-triebenen Ansprüchen, die man an Deutsch-lands Vermittelung stellt, hier ganz ent-gegenzutreten und zu erklären, daß, so langeich die Ehre habe, Ratgeber Sr. Majestät zusein, davon nicht die Rede ist.
Ich weiß, daß ich in dieser Beziehung sehr vieleErwartungen täusche, die sich an die heutigen Eröffnun-gen knüpfen, aber ich bin nicht der Meinung, daß wirden napoleonischen Weg zu gehen hätten, (sehr gut!)um, wenn nicht der Schiedsrichter, auch nur der Schul-meister in Europa sein zu wollen. (Bravo!)
Ich sehe z. B. in einem mir heute vorgelegten Preß-ausschnitt: . . . „Die Politik Deutschlands in der ent-scheidenden Stunde" ist der Titel eines bemerkenswertenArtikels in der „Allgemeinen Zeitung", welcher die Not-wendigkeit einer Einmischung der dritten Macht im Bundemit Oesterreich und England verlangt. Wir sollen alsoStellung zwischen England und Oesterreich nehmen, umRußland das Verdienst zu nehmen, die Konzessionen, diees etwa dem europäischen Frieden machen kann, frei-willig zu machen. Ich zweifle nicht, daß Rußland das,