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9 (1889) Verwaltungsreorganisation, Orientfrage, Socialistengesetz : 1877 - 1878
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20 Die Ne>wrgn»ijntion des preuß, Ministeriums >87776.

die Ertrüge der Forsten zurückgegangen sind, und wienamentlich in der Provinz Schlesien von der österreichischenGrenze bei Ratibor bis etwa zur Warthe herunter dieHolzpreise gerade dort gefallen sind und das Holz un-verkäuflich geworden ist, wo früher der beste Absatz war,nämlich dort, wo die großen Verkehrsadern der Eisen-bahn und der Oder liegen. Es kommt dies davon, daßdie Königlichen Forsten dort der Konkurrenz des öster-reichischen Holzes aus Galizien u. a. unterliegen, welchesvon den Eisenbahnen, und zwar von den Eisenbahnen,welche unter Königlicher Verwaltung stehen, zu einemPreise gefahren wird, daß es nach der Meinung derForstverwaltuug zu dem Preise nicht auf dem kürzestenLhausseewege gefahren werden kann. Es geht daraus her-vor, daß wir zu gunsten der österreichischen Staats-waldungen und Forstbesitzer zu der Zeit, als der Raupen-fraß und Käferfraß das Holz wohlfeiler machte daßwir da Ausfälle, ich will einmal die Ziffer von 2 Mil-lionen nennen, in unseren Forsten erhalten, die nicht allehierher treffen werden. Aber wie decken wir diese Ausfällein unseren Staatsrevenüen? Doch dadurch, daß wir, dawir indirekte Hilfsmittel im Lande nicht haben, dendirekten Steuern, sagen wir der Klaffensteuer, der Ein-kommensteuer, das zuschlagen, was uns an Forstreoenüenausfällt, hauptsächlich wegen der wohlfeileren Beförderungösterreichischen Holzes. Bezahlen wir auf diese Weisenicht unsre Klassensteuer an den österreichischen Forst-fiskus? Sind solche Zustände vernünftig, sind Zuständevernünftig, wo selbst Eisenbahnen, die sich in einer Handbefinden, gegeneinander rivalisieren und sich die Fracht-güter möglichst wohlfeil abjagen, wenn dazu kommt, daßdie österreichischen Frachten wohlfeiler sind, als es bei