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9 (1889) Verwaltungsreorganisation, Orientfrage, Socialistengesetz : 1877 - 1878
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Die Dringlichkeit der Eisenbahnfrage.

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Summe noch nicht, auch nur annähernd nicht, und esist mir in allen diesen letzten drei Jahren wieder so ge-gangen, daß ich auf den nächsten Herbst vertröstet bin.Auch der Herr Abgeordnete Miguel sprach vom nächstenHerbst, ich glaube sogar vom Oktober. Sind wir dennim Oktober schon hier versammelt? Und wenn wir ver-sammelt sind, haben wir dann Zeit für andre Dinge alszunächst die Budgetberatung, bis der Reichstag kommt,und um dem Reichstag Platz zu machen, daß auch ersein Budget beraten könnte?

Wenn ich nun vier, fünf Jahre auf diese Weisevon einem Jahr zum andern vertröstet worden bin, undwenn ich fühle, daß meine Kräfte abnehmen, und ich nichtlange mehr für die Sache, die meiner Ueberzeugung nachdem Lande unentbehrlich ist, werde thätig sein können,dann können Sie es mir nicht verdenken, wenn ichlediglich aus patriotischem Gefühl für diese Sache ein-trete, und ich kann für meine Person nicht die Verant-wortlichkeit für irgend eine Konzession meinerseits über-nehmen, die dahin ginge, noch mehr Zeit in dieser Sachezu verlieren.

Es sind in unfern Eisenbahuverhältnissen ja dochmanche Zustände, die aus das wirtschaftliche Gebiet der-maßen zurückmirken, daß in der Zeit des wirtschaftlichenNotstandes doch der Frage näher getreten werden muß:kann es ohne Schaden nicht einen Monat, sondern 9 bis12 Monate länger so bleiben, und ist es nicht unsrePflicht, die Sache früher anzufassen? Ich will nur einigeBeispiele anführen, wie augenblicklich die Eisenbahnpolitikauf andere wirtschaftliche Verhältnisse zurückmirkt. Vonseiten der Königlichen Forstvermaltung sind mir Klagenzugegangen, die mit Zahlen belegt werden können, wie