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7 (1888) Weitere Entwickelungen in Reich, Staat und Kirche : 1873 - 1875
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Im preußischen Landtags 1875.

politische Opposition gegen die Regierung — die Herren,ich nenne sie nicht, aber ich klage sie an, sie haben derPolitik das Evangelium untergeordnet. Dieses Bekennt-nis zum Evangelium hat uns gefehlt.

Ich danke dem Herrn Vorredner, daß er dem Aus-druck gegeben hat, und er hat mir herzliche Freude da-mit gemacht. Es ist das eine Brücke für mich, um alteBeziehungen, die nicht ohne schwere Verletzung für michhaben zerrissen werden müssen, wieder anzuknüpfen. Ichkann mich nicht nnt jemandem politisch befreunden, ihnnicht als Bundesgenossen betrachten, der sein evangeli-sches Bekenntnis seiner Politik unterordnet, für den eshier nur eine Kirche gibt. Wir haben eine allgemeinechristliche Kirche, aber mit Rücksicht auf den Kampf, umwelchen es sich in dem Gesetzentwürfe handelt, ist esetwas sehr Gefährliches — wie der Herr von Kleist-Netzow thut — nur von Einer „Kirche" zu sprechen, woim Gesetze von der evangelischen gar nicht die Rede ist.Für ihn ist damit die eine Kirche die katholische, ichbetone es ausdrücklich. Viele meiner alten Freunde, dieunbewußt, ich möchte sagen, aus gewisser zorniger Un-zufriedenheit mit den weltlichen Dingen handeln, kom-men dahin, in krypto-katholischer Richtung alles, wasunserni vorwiegend evangelischen Staate feindlich gewor-den oder geblieben ist, als Freund und Bundesgenossezu betrachten, alles, was dem Staate entgegensteht. Dar-über verdunkeln sie sich, und bei allem äußerlich anspruchs-vollen Bekenntnis geht ihnen doch das evangelische Be-kenntnis verloren. Wie ist denn die Kirche von der ka-tholischen Seite zu betrachten? Die katholische Kirche istheute der Papst, und niemand weiter als der Papst,und wenn Sie von den Rechten der katholischen Kirche