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Die Reichstagssession von 1874—78.
mals noch einen Teil der Diözesen im Deutschen Reichebesaßen und insofern auch der Jurisdiktion des DeutschenReiches unterlagen. Aber auch in Spanien handelt essich um keine Intervention. Als ich die erste Nachrichtvon der Ermordung des Hauptmanns Schmidt erfuhr,da ist mein Gefühl gewesen: wenn das ein englischerZeitungskorrespondent, ein amerikanischer, ein russischer,ein französischer gewesen wäre, so wäre ihm das nichtpassiert. Es regte sich in mir die Erinnerung an alteDemütigungen, die Deutschland durch seine Zerrissenheitfrüher zu erdulden genötigt worden ist (Lebhafter Beifall),und ich sagte mir: es ist Zeit, das Ausland daranzu gewöhnen, daß mau auch Deutsche nichtungestraft ermorden darf. (Sehr gut! Ruf imZentrum: zur Sache!) Und in diesem Sinne war ichallerdings entschlossen, den Vorgang nicht ungerügt undunbemerkt vorübergehen zu lassen. Wäre es den völker-rechtlichen Traditionen geniäß und geziemte es uns, aufeine barbarische, ich kann sagen henkermäßige Verfahrungs-weise in ähnlicher Weise zu antworten, so hätten wir amersten besten karlistischen Hafen, den wir erreichen konn-ten, eine Landung gemacht, hätten den ersten besten kar-listischen Stabsoffizier ergriffen und am Hasenthor ge-hängt. Das war das, was sich dem natürlichen Menschenals Repressalie aufdrängte. Indessen so handeln wirnicht, denn wir sind eminent friedfertig. (Bravo! Ge-lächter im Zentrum.)
Der Herr Vorredner vindiciert diesen Charakter fürSüddeutschland hauptsächlich. Ich will ihm den ja nichtbestreiten; aber friedfertiger als der Herr Vorredner binich jedenfalls (Sehr gut!), da braucht man nur seine letzteRede zu kennen; und wenn er mir als kriegerisch vor-