Ueber Wahlbeeinflussungen.
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Preußen zu ihrer Befriedigung gelangen. Aber aufdem Bundesgebiete es zu einem allgemeinen Gesetze zumachen, für vielleicht gegen 100 anonyme Körperschaften,die, zum Teil wenigstens, in ihrer Zusammensetzung ge-wiß gar keine Bürgschaften für die Art des Gebrauchsdieses Rechtes geben, dazu kann ich wirklich nicht raten;und wollte ich, bloß um augenblicklich eine Blume derPopularität zu pflücken, gegen das, was ich nach meinerUeberzeugung für vernünftig halte, handeln — ich würde,glaube ich, dadurch mit der Zeit in der Achtung auchderjenigen sinken, bei denen ich für den AugenblickPopularität gewonnen hätte.
5. Ueber Walstbcemflnsjnngen.
16. Axril 1868.
In der 8. Sitzung am 16. April wurde die Wahl des Abg.v. Helldorf (7. Merseburger Wahlbezirk) geprüft. Dazu warendem Reichstage zwei Proteste wegen Wahlbeeinflussung zugegangen;erstens Habs der Landrat Weidlich es dem Bürgermeister Beschelin Schkeuditz zur Pflicht gemacht, für gute Wahlen zu sorgen,ferner sei der Polizeidiener Nasch dahin instruiert worden, denWählern bemerklich zu machen, die Wahl des konservativen Herrnv. Helldorf würde zum Frieden, diejenige des fortschrittlichenGegenkandidaten Wülfel zum Kriege führen. Die Wahlpüfungs-abteilung schlug vor, die Wahl für ungültig zu erklären. DerBundeskanzler sprach für die Gültigkeit:
Ich erlaube mir bei dieser Gelegenheit doch, im In-teresse der verbündeten Regierungen wenige Worte zu sagen,und für die verbündeten Regierungen das Recht in Anspruchzu nehmen, daß sie durch jedes Mittel und jedes Organkundthun, wen sie selbst gewählt zu sehen wünschen. Es