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4 (1886) Der Bundeskanzler Graf Bismarck : 1867 - 1870
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Die Landtagssession 186768.

verlangen, wo große Prinzipien sich scheiden, und wodie Regierung von den großen Prinzipien, auf denendie Stellung der konservativen Partei beruht, sich ent-fernen sollte. Ich berufe mich auf das Zeugnis derVersammlung, ob ich nicht so gesprochen habe, und be-greife nicht, wie der Herr Vorredner dazu kommt, dieseEinschränkungen einfach unbeachtet zu lassen und mirden Vorwurf zu macheu, ich hätte etwas gefordert, wasich niemals von einer Partei fordern kann, die sichselbst achtet. Ferner ist es etwas andres, wenn es sichum Dinge handelt, wo nicht ein ka.it aooompli vor-handen ist; aber wo die Regierung engagiert ist, wodie Sache nicht mehr ros intogra ist, wo sie vor derWahl nicht mehr ros intsFra war, da habe ich, so langeich auf jenen Bänken der konservativen Partei saß, nie-mals der Regierung Verlegenheiten zu bereiten gesucht.Fast für jede Sache lassen sich zwei, drei Wege ein-schlagen viele Wege führen nach Nom. Welcher Wegder richtige, welcher der fehlerhafte ist, entscheidet dieZukunft, vielleicht wenn wir alle nicht mehr leben; aberder Weg, auf dem eine Regierung zu Grunde geht, istder, wenn sie bald dies, bald jenes thut, wenn sie heuteetwas zusagt, und dies morgen nicht mehr befolgt.Eine Regierung muß nicht schwanken; hat sie ihren Weggewählt, so muh sie, ohne nach rechts oder links zusehen, vorwärts gehen; kommt sie ins Schwanken, sowird sie schwach, und darunter leidet das ganze Staats-wesen.

Der Herr Abgeordnete hat, wie ich höre, davongesprochen, unter welchen Auspizien die Herren gewähltworden und wozu sie gewählt worden. Ich kann dasnicht untersuchen. Ich kann nicht in die Seele der