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Die Landtagssession 1867—68.
ab und zu eine Thorheit begeht, aber doch immer nochmeuiger Thorheiten macht, als annehmbare Maßregeln;um deswillen wollen wir ihr die Einzelheiten zu gutehalten. Hat eine Regierung nicht wenigstens einePartei im Lande, die auf ihre Auffassungen und Rich-tungen in dieser Art eingeht, dann ist ihr das konsti-tutionelle Regiment unmöglich, dann muß sie gegen dieKonstitution manövrieren und praktisieren; sie muß sicheine Majorität künstlich schaffen oder vorübergehend zuerwerben suchen. Sie verfällt dann in die Schwächeder Koalitionsministerien und ihre Politik gerät inFluktuationen, die für das Staatswesen und namentlichfür das konservative Prinzip von höchst nachteiligerWirkung sind. (Bravo!)
Der Abg. Dietz erklärte, die konservative Partei werde dieRegierung gewiß in allen Fragen der auswärtigen und, wo esirgend anginge, auch der inneren Politik „heben und stutzen", in derFrage des hannoverschen Provinzialfonds aber könne er demMinisterpräsidenten mit Rücksicht auf seine pommerschen Wählernicht beitreten. Der Ministerpräsident erwiderte:
Ich erlaube mir über die Aeußerungen des HerrnVorredners in Betreff seines Wahlkreises einige Worte,weil ich, wenn auch nur indirekt, zu seinen Urwählerngehörte, vor deren Kritik er sich so sehr zu fürchtenscheint. Ich kenne diesen Wahlkreis genau, vielleichtgenauer als der Herr Abgeordnete, weil ich länger indemselben angesessen gewesen bin wie er, und ich glaube,daß man mir dort allseitig wenigstens von seiten derer,die für den Herrn Vorredner als Abgeordneten gestimmthaben, beipflichten wird, wenn ich behaupte, das Hebenund Stützen kann mir nichts helfen, wenn es nicht inder Gesamtheit der Politik geschieht. Ich kann mich