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Die Indemnität.
In diesem Augenblick sind aber die Aufgaben derauswärtigen Politik noch ungelöst, die glänzenden Er-folge der Armee haben nur unfern auf dem Spielestehenden Einsatz gewissermaßen erhöht, wir haben mehrzu verlieren, als vorher, aber gewonnen ist das Spielnoch nicht; je fester wir im Innern Zusammenhalten,desto sicherer sind wir, es zu gewinnen. Wenn Sie sichim Auslande umsehen, wenn Sie die Wiener Zeitungendurchgehen, und zwar diejenigen, von denen angenommenwird, daß sie die Meinungen der Kaiserlichen Negierungvertreten, so werden Sie dieselben Aeußerungen desHasses und der Aufregung gegen Preußen finden, dievor dem Kriege dort zu leseu waren, und die nicht wenigdazu beigetragen haben, den Krieg für die KaiserlicheNegierung zu einer Notwendigkeit zu machen, von derdie Regierung nicht zurücktreten konnte, wenn sie auchgewollt hätte. Sehen Sie auf das Verhalten der Völkerin Süddeutschland, wie sie sich in den Armeen vertretenfinden; da ist der Grad von Versöhnlichkeit und Erkennt-nis einer gemeinsamen Aufgabe des gesamten Deutsch-lands gewiß nicht vorhanden, so lange bayrische Truppenaus den Eisenbahnwagen meuchlings auf preußischeOffiziere schießen. Sehen Sie sich die Haltung der ein-zelnen Regierungen gegenüber den neu zu bildendenEinrichtungen an; sie ist bei einzelnen befriedigend, beiandern widerstrebend, gewiß aber ist, daß in EuropaSie kaum eine Macht finden werden, welche die Kon-stituierung dieses neuen deutschen Gesamtlebens in wohl-wollender Weise förderte, und welche nicht das BedürfnisHütte, in ihrer Weise sich an dieser Konstituierung zubeteiligen; sei es auch nur, um einem der mächtigerenBundesgenossen, wie Sachsen, die Möglichkeit nicht zu