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die Kinder sich wie die Herren im Hause gerieren, und alsMittelpunkt des Ganzen betrachtet werden?
Gehört es zu den unerhörten Dingen, daß Knaben und an-gehende Jünglinge sich in allen Genüssen wie Erwachsene ge-bärden und ergehen? zu den Unerhörtheiten, daß Lehrer kleineSchüler nicht inehr zu handhaben wissen? daß in ihren Schulensich zu Zeiten ein wahrer Höllenlärm erhebt? daß Buben dieMänner (?) hinanstrommeln, daß Lehrer ihre Buben wie Herrenbehandeln? u. s. w., u. s. w.
Was nmr kann daraus entstehen?
Hat man irgend ein Recht, aus solchen Verziehnngsstättenund unter der Direktion so unpädagogischer Behandlung Männerheroorgehen zu sehen? —
Daraus, daß man in öffentlichen Anstalten solche Zustände,solche Lehrer duldet; daraus, daß man die Lehrer, besonders derhöher» Stände, zu ihren: unendlich wichtigen Berufe nicht vor-bildet, d. h. sie selbst nicht erst mit richtigen Grundsätzen durch-dringt, sie selbst nicht erst zu mannhaften Lehrern und Erziehernbildet: daraus muß man schließen, daß man Männer eigentlichals öffentliche Lehrer und Erzieher nicht will. England hatseine Männer, es hat ihrer hundertmal mehr, als wir, und eshat seine strenge Erziehungsweise. Ein achtzehnjähriger, seinVater mag Lordbischof oder Lordmajor heißen, wird dort, wenner sich gegen die Gesetze vergeht, ohne weiteres ins Karzer ge-worfen, oder über die Bank gelegt, und von dem Rektor derSchule mit eigner Hand gezüchtigt — wie er es verdient, weildie Gesetze es so vorschreiben, was ihn: bekannt ist!
Aber bei uns!
Fichte, der deutsche Mann, verzweifelte darum an unsererganzen Zukunft und riet, das ganze junge Geschlecht von einerin Weichlichkeit so entarteten Generation zu eutfernen.
Und was haben wir, fast 50 Jahre nachher, in Frankfurtund Berlin — ich spreche nicht von den Leuten auf der Straße —wieder erlebt — an der Elite der Nation! Waren das Männer?
Das alles muß doch seine Ursachen haben. Die einfluß-reichsten sind folgende: