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Es kommt also darauf au, dazu mitzmvirkeu, daß uuser,durch seiue Lage, seiue Bodenbeschaffeuheit uud durch die au-erschnffene Natur seiuer Bewohuer so reich gesegnetes Vaterlandsich so gestalte, wie wir es hoffen uud erwarten, uud keineStnmmverschiedeuheit, keine Vergangenheit, keine Glaubensrichtuugwird im stände sein, uns an der engsten, brüderlichsten Ver-einigung zu hindern. Der Katholik wird sich nicht mehr vomdeutschen Protestanten trennen, um mit dein Römer zu sympa-thisieren, und wer die Freiheit liebt, braucht nicht mit denFranzosen zu liebäugeln, weil er zu Hause bei sich findet, wo-nach seine Seele verlangt. Alles kommt darauf an, daß dieEinrichtungen im Vaterlande die Bedürfnisse des Menschen, dieleiblichen wie die geistigen, befriedigen. Nur im vaterländischenBoden liegen die starken Wurzeln der Kraft eines jeden. —
5. Leicht ist nun auch zu erkennen, welche Kategorie vonLehrern sich gegen die von mir in Antrag gebrachten National-schnlen, wie gegen die Trennung der Schule von der Kirche undihrem Übergange an den Staat erklären wird:
Erstens diejenigen, welchen der Gedanke an nationale Ein-heit fremd geblieben ist, oder sie für eine Chimäre erklären, diesich wohl als Katholiken oder Protestanten, nie als Deutschefühlen: die Lokalisten, Provinzialisteu, die Spießbürger, dienational Gleichgültigen;
Zweitens diejenigen, welche den streng dogmatischen, kon-fessionellen Unterricht ihrer Partei für das ausschließlich heil-bringende, christliche Bekenntnis erklären: die römischen Katho-liken, die reinen Calvinisten, die strenggläubigen Lutheraner;
Drittens diejenigen, welche in allgemeiner Beschränktheitund in Vertiefung in ihre Einseitigkeit von allgemein christlicherWeltanschauung und trotzdem, daß sie vom Gegenteile reden,von allgemeiner Menschenliebe und Brüderlichkeit keinen Begriffhaben, und darum die Wurzel des christlichen Geistes und Lebensnur in der Grundlage ihrer Konfession erkennen, diese für dasFundament aller Menschenbildung und seine Herstellung als dieerste, fast alleinige Aufgabe der Schule erkennen und sich mit derSchule unter das Joch der Kleriker stellen und dasselbe, wo es