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alttestamentlichm Geschichten nicht. (Diese Bemerkungen mögenvorläufig genügen, eine Diskussion darüber einzuleiten.)
8. Thut man wohl darauf die Kinder in oderbesser zu einem konfessionellen Glauben.' zu er-ziehen, d. h. sie in einem Al ter, in welchem von Prü-fung von ihrer Seite gar nicht dsie Rede sein kann,zur Annahme oder zum Bekennen einer bestimmtenGlaubenslehre mit ihren Geschichten und Dogmenzu veranlassen?
Statt einer Thesis, d. h. einer festen Behauptung als Über-zeugung stelle ich hier eine Frage auf, die ich, was ich offen ge-stehen will, oder was ich eigentlich mit der Aufstellung der Frageschon sage, verneinen möchte. Wir thnn nich t woh l daran.
Der Schul- und kirchliche Religionsunterricht schließt beiallen christlichen Konfessionen in einem Alter, in welchem vonPrüfung des als untrüglich vorgetragenen Lehrinhaltes nicht dieRede sein kann. Jede Gegenrede gegen diese Behauptung wirddurch die Thatsache niedergeschlagen, daß kein Beispiel vorkonnnt(mir ist wenigstens keinsbekannt, und was bewiese hier ein Bei-spiel?), daß ein in irgend einer Ko.nfession erzogener Knabe oderein Mädchen (antizipierend nennt man sie Jünglinge oder Jung-frauen), daß ein also erzogenes Kind das ihm vorgelegte bestimmteGlaubensbekenntnis aus Gründen verweigert habe; sie werden,meist weniger darin, als dazu erzogen. Sie legen das Glaubens-bekenntnis in einem Alter ab, in welchem man sich in betreffder Prüfung passiv verhält, oder, wenn solche möglicherweisein einzelnen Fällen stattfinden könnte, so ist alles darauf ange-legt, daß man sie für eine Unmöglichkeit erklären muß. Ist diesesweise und gut? das ist meine Frage. Ich weiß, inan kann Ent-schuldignngsgründe für dieses gewöhnliche Verfahren anführen;aber, abgesehen davon, frageich: läßt es sich aus psychologischen oderandern, d. h. innern Gründen, rechtfertigen? Ich glaube nicht.
Nach meinem Bedünken hat nur derjenige Mann eine reine,geläuterte religiöse Gesinnung, welche mit dem Inhalt seinesreligiösen Bekenntnisses übereinstimmt, welche auf einer klar er-kannten Überzeugung von seiner Wahrheit basiert. Es mag