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das Leben ist der Zweck des Lebens, der Mensch ist das Zieldes Menschen; -
die Entwickelung des Menschen ist weniger von der äußerenNatur als von den Menschen und ihren Werken abhängig, derMensch ist das Hauptmittel zur Erreichung der Zwecke desMenschenlebens; —
der Grad der Glückseligkeit eines Menschen ist abhängigvon dem Maße der naturgemäßen Entwickelung und Bethätiguugseiner Kräfte; —
der Wert eines Menschenlebens hängt ab von dem Grade,in welchem er für die Glückseligkeit anderer wirkt; —
die Selbstachtung und die Achtung anderer hängen gleich-falls von dein Maße dieses Wirkens ab; —
der Wert einer Lehre, einer Einrichtung, einer Erfindung,einer Anstalt, eines Vereins u. s. w., u. s. w. ist von dessen Be-urteilung abhängig; —
wie die Bedürfnisse und Strebungen der Meuschennatur inden verschiedenen Lebensaltern und Stufen verschieden sind, sohat auch jedes Menschengeschlecht <wie jede Nation rc.) seine be-sonderen Strebungen und Bedürfnisse; —
Bedürfnisse der Menschennatur überhaupt sind Bedürf-nisse für alle Zeiten, die ihnen entsprechenden Güter Glücks-güter für alle Zeiten; —
nicht aber entsprechen Lehren, Einrichtungen, die irgend ein-mal einem Bedürfnis entsprachen, darum auch dem Bedürfnisaller Zeiten und Orte; —
alles, was gelehrt, eingerichtet, vorgekehrt wird, muß zu-oberst nach seiner Übereinstimmung mit den Zwecken der Menschen-natur, demnächst erst nach seiner Harmonie mit den augenblick-lichen Bedürfnissen nach Zeit, Ort und Umständen beurteiltwerden; —
was der Menschennatur, d. h. ihren Strebungen nach freierEntwickelung und Bethätiguug, widerspricht, ist unbedingt undewig verwerflich; —
was daher die freie Entwickelung der sinnlichen Thätigkeit,der Arme und Füße, die geistige freie Thätigkeit des Denkens,Sprechens, Handelns u. s. w. hemmt, ist ewig verwerflich; —