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seine Schüler, seine Jünger sind. Ja, meine Frenndinnen, wir— seine Jünger, in dem Berufe des Lehrens und Erziehens!Lassen sie uns Pestalozzisch wirken! Es heißt: naturgetreu, an-schaulich wahr, von innen heraus entwickelnd, kraftbildend lehrenund unterrichten; es heißt: mit dem Herzen denken, mit demHerzen sehen, mit dem Herzen hören: denn alles Größte aufErden ist von dem Herzen * ausgegangen; er selbst sagt: „Alles,was ich bin, bin ich durch mein Herz;" es heißt: unsere Liebevorzugsweise den Armen und Verlassenen, den verlassenen undohne uns in Roheit aufwachsenden Kindern znwenden — nachPestalozzis, des verehrten Mannes, Beispiel und in demGeiste und nach dem Vorbilde des Größeren, der da sprachund mit dem jener auch sprach: „Mich jammert des Volks." —Am 12. dieses Monats haben die Regierungsbehörden imAargau in Verbindung mit Freunden und Verehrern des unsterb-lichen Mannes ihm in Birr, wo seine sterblichen Überreste ruhen,ein einfach Denkmal gesetzt, welches die Inschrift trägt:
„Hier ruhet Heinrich Pestalozzi, geboren in Zürichden 12. Januar 1746, gestorben in Brug, den 17. Hornung1827, Retter der Armen auf Neuhof, in Stanz Vater derWaisen, in Burgdorf und München-Buchsee Gründer der neuenVolksschule, in Iverdnn Erzieher der Menschheit —- Mensch,Christ, Bürger, alles für andere, für sich nichts. Friede seinerAsche."
Friede seiner Asche!
* Ganz besonders bemerkenswert (beherzigenswert!) in obigerBeziehung ist ein Ausspruch der Gertrud. Als der Gutsbesitzer, die Artder Erziehung ihrer Kinder wahrnehmend, sie fragt: „Woher hast du das?"— antwortet sie: „Gesagt hat mir's niemand — ich habe bloß (!) dieKinder lieb."