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alles in allem leistet, ob nicht vielleicht, besonders i» unsernTagen, eine Mutter und die Frauen überhaupt nicht auch nochnach andern, auf das öffentliche Leben hinzielenden Seiten^ivirkeusollten, ist eine andere, hier nur anzudeutende Frage, die an einemandern Abend noch einmal vor ihren Ohren angeregt werdenkann. Auf sie näher einzugehen, verbietet nicht bloß die Besorgnis,sie zu ermüden, sondern auch der Vorsatz, heute nichts als dasHauptbestreben Pestalozzis ins Auge fasseil zu lassen. Wohlwäre es ein geeigneter Gegenstand, zu untersuchen, ob Pestalozzidurch die alleinige Auffassung des Erziehungsverhältnisses desHauses und der Schule das ganze Wesen der Erziehung erkanntund berücksichtigt habe. Ohne ihm zu nahe zu treten, dürftedieses wohl verneint werden können. Zwar blieben ihm dieIdeen der sittlichen Gemeinschaft im sozialen Leben, namentlichin den Instituten oder Organisationen des Staates und derKirche, nicht verborgen, er will sie mit Geist durchdringen unddurch seine Familienerziehung zu einem würdigen, thatkräftigenLeben in ihnen vorbereiten; aber sie selbst dürfte er — nach demZustande der genannten Lebensfaktoren zu seiner Zeit — wohlnicht ganz in ihrer Bedeutung aufgefaßt haben. Allerdings legtdas Familienleben den Grund zu jeder wahren, dauernden Bil-dung für das Leben; aber neben dasselbe stellt sich oder vielmehrihm iiberordnet sich der objektive, substantielle Geist in den großenGemeinschaften der Menschen, den von dem Geiste des Individuumsanffassen zu lassen und ihn mit jenem zu durchdriugen, und zwar,da jeder Mensch ein Individuum, ein Original ist, ans eine eigen-tümliche Weise zu durchdringen, so daß er in jedem eine besondereGestalt annehme — eine der wichtigsten und größten Aufgabender Völker- und Menschheitserziehung ist und bleibt. Raum undZeit erlauben es, wie gesagt, nicht, diesen hingeworfenen Ge-danken hier weiter anszuführen. Was Pestalozzi geleistet hat,ist genug, um ihn zu verehren, lind was er gewollt, ist noch sowenig erreicht, daß wir — besonders vor Frauen — wohl daranthml, erst dieses Ziel ins Auge zu fassen, wenn wir uns auchgesteheil müssen, daß der Teil nicht das Ganze ist, lind daß wirmit jenem noch nicht alles erreicht haben. Niemand wähne, daß.