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und der Stadtverordneten mit dem Lehrerkomitee vereinigt, umdiese» Tag in würdigster Weise festlich zu begehen. Im Geisteund mit gehobenem Gefühl begrüßen wir, da von hier der Ge-danke einer Säknlarfeier der Geburt Johann Heinrich Pesta-lozzis ausgegangen, alle Festgenossen des heutigen Tages. Einsolcher Tag läßt den Lehrer alle seine Blühen und Beschwerdenvergessen, er fühlt, daß er ein Glied ist in der großen Kettederer, die an der Veredlung der Menschheit arbeiten, und ersaßt neue Vorsätze, dem Ganzen zu dieueu, so lange es möglichist! Was hat unser pädagogisches Vorbild, Pestalozzi, gelitten!Dagegen ist klein, was auch wir zu erdulden haben. Und unswird es leichter. Als er lebte, waren es Einzelne, die sich mitihm verbanden; jetzt stehen Blassen für den einen Zweck der Volks-knltur auf; keinen „Mann des Volkes" läßt man mehr sinkenund unteraehen, der große, mächtige Trieb zu Associationen isterwacht. Davon war, als Pestalozzi lebte, keine Spur vorhanden,ja der Gedanke au ihre Verwirklichung fehlte. Darum werdenwir uns nicht wundern, daß Pestalozzis großem, tiefem Geistdieser Hebel der Entwickelung und Gestaltung entging! JederMensch gehört seiner Zeit an, und was die ganze Zeit nicht be-sitzt, fordert man mit Unrecht von dem Einzelnen. Ja, wirdürfen uns nicht einmal darüber wundern, daß er sich gegen dieAssociationen, die er unter dem Namen der kollektiven Wirksam-keit begriff, erklärte. Was konnte auch herauskommeu, wenn sichPersonen des ersteil Lustrnms dieses Jahrhunderts vereinigthätten! Nur die Philisterhaftigkeit konnte sich verdichten. Darummar Pestalozzi dagegen, er konnte nach dem Standpunkte seinerZeit das Heil der Erziehung nur in der Stille der Wohnstubenund der Schulräume erwarten. Jetzt aber, nachdem wir erkannt,daß Isolierung — Egoismus, Vereinsamen — Schwachwerden,Vereinigung dagegen Stärke, ja das wahre, lebendige, befruchtendeDenken ein gesellschaftlicher Akt ist, jetzt ist uns der Gedankenach anderer Erziehung des Volkes aufgegangen, und wir würdenhinter unserer Zeit zurückbleiben, wollten wir ihn nicht ergreifen.So hat jede Zeit das Recht, über die verflossene hiuauszuschreiten.Weder mit vergangeneil Zeiten, noch mit verstorbeneil Personendarf man Götzendienst treiben, auch mit Pestalozzi nicht, so hoch