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Begüterte Männer edlen Herzens wollen uns die Unter-nehmung erleichtern. Von fünf, sechs Orten her sind uns bereitsAnerbietungen zu vorteilhafter, zum Teil unentgeltlicher Er-werbung des Grund und Bodens gemacht worden, aus der Mark,aus Schlesien, aus Sachsen u. s. w.; in den HerzogtümernDessau und Sachsen-Meiningen thun sich belebende Aussichtenaus, kurz, wir sind froher Hoffnung, daß sich der Gedanke einerPestalozzi-Stiftung verwirklichen werde. Dazu wird die fastaller Orten stattfindende Feier des heutigen Tages wesentlichbeitragen. Und mit Sicherheit rechnen wir auch auf die Bei-hilfe unserer Mitbürger. Einem jeden unter uns sei die An-gelegenheit bestens empfohlen. Selbst edlen Frauen schlägt dasHerz warm für die gute Sache. Drei Schwestern, welche derGenius der Poesie überschattet (ich rühme mich, ihr Landsmannzu sein), wollen ihre poetischen Erzeugnisse vereinigt zum Bestender Stiftung herausgeben. Ähnliches ist schon von Männerngeschehen; jeder kann sich heute in den Besitz der BildnissePestalozzis setzen. Kurz, voller Freude stehe ich hier, habe ichdiesen Tag begrüßt. Ich fühle die Wahrheit der Worte, welcheNicolovius am 8. Januar 1811 au Pestalozzi schrieb: „InDir ist der Geist der Wahrheit, der nicht läßt zu schändenwerden; nicht nur, was Du gewollt, sondern auch, was Du ge-wirkt hast, i st groß und v or Un tergan g g es i ch ert." Under selbst sprach 1811 in der Nenjahrsrede an sein Haus: „Auchin dir, geliebtes Haus, sehe ich eine Milchstraße ferner Ahnungen,deren Größe den Schein deiner jetzigen Erscheinung zunichtemacht." Ich bin ein Lehrer, und die Lehrer, meine teurenKollegen und Mitstreiter, haben mein Herz erquickt. Aus fastallen Gegenden von Deutschland, von Tilsit bis Basel, vonPest bis Bremen, habe ich ermunternde, zustimmeude Schreibenerhalten. In Pest beschäftigt sich ein Lehrerverein mit Samm-lungen für die deutsche Pestalozzi-Stiftung, von den alten Sachsenin Siebenbürgen sind Beiträge eingegangen, in Amsterdam undin Groningen haben sich für denselben Zweck Komitees gebildet,von jenseits des Ozeans stehen Gelder zu erwarten, und heutefeiern Tausende von Schullehrern das Fest des großen, herrlichenMannes. Ja, in Königsberg haben sich Abgeordnete des Magistrats
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