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mit dem zarten Gefühl eines edlen Weibes verbunden war; ihreQuelle ist die Humanität, ihr Prinzip, nämlich das in ihr wirk-same, zur Anwendung zu bringende Prinzip, ist mit einen: Worteder Pestalozzische Geist, das Ziel ist veredelte Menschenbildung,und ihr Umfang: Erziehung aller verlassenen Kinder zunächstauf der deutschen Erde. Ferner existiere kein solches mehr inunfern: Vaterlaude! Alles dieses zusammen ist die Idee derPestalozzi-Stiftung. Verdient sie Teilnahine und Beifall? Em-pfiehlt sie sich den Männer» des Zentralvereins und der Lokal-vereiue? Gewinnt mau ihr vom sozialen, polizeilichen, national-ökonomischen, finanziellen Standpunkte vorteilhafte Seite:: ab?Darauf will ich mit einem Worte Ada»: Smiths ant-worten :
„Die Unterhaltung der Armen und Gefangenen kostet inEngland und Wales jährlich acht Millionen Pfund. Würdet ihrzwei Millionen davon auf die Erziehung und Bildung verwenden,so erspartet ihr wenigstens die Hälfte jener Summe." Das istdie Antwort aus den: national-ökonomischen Gesichtspunkte.Fügt selbst die aus den: Standpunkte der (simpel::) Gerechtig-keit hinzu! —
Wir hatten einen schönen Traum. Wir glaubten, ganzDeutschland würde uns in unser»: Versuch, eine großedeutsche Pestalozzi-Stiftung zu begründen, beistimmen, dietraurigen konfessionellen Konflikte würden doch in vorliegenden:Falle vergessen werden, die allgemeine Dankbarkeit gegen deneinen Mann und die Humanität werde alle vereinigen, beizu-tragen zur Begründung unserer deutschen Stiftung. Aber
„Was sind Hoffnungen, was sind Entwürfe,
Die der Mensch, der flüchtige Sohn der Stunde,
Aufgebaut auf betrüglichem Grunde!"
Bald mußten wir auch hier wahrnehmen, daß das Wort vondeutscher Einheit ein Wort sei. Man trennte sich hier,mau trennte sich da und beutete die bewirkte Erregung — fürdie liebe Heimat aus. — Doch wir wünschen jedem Versuch, dendie Humanität macht. Glück, und wir freuen uns ehrlich undaufrichtig, wenn wir zur Erweckung derselben beigetragen