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solchen König! Ob die Königin Luise (man lese Eylert!),ob Männer wie Schuckmann, Altenstein, Nicoloviusund Süvern (wahrlich Männer und Menschen erster Sorte)richtig sahen, als sie ineinten, das vernichtete preußische unddeutsche Volk könne durch die drastisch-dynamische Erziehung nachPestalozzis Grundsätzen und Geist wieder auf die Beine gebrachtwerden? Ob die ersten Männer der Wissenschaft, Fichte undHerbart, einer Verirrung der Zeit gehuldigt, wenn sie über-zeugt waren, daß aus jener reichfließenden Alpenquelle echterErziehungs-, echter Münnergeist geschöpft werden könne? Ist esdarum etwa wahr, daß die Zeit der Pestalozzischeu Methodevorüber ist, oder ist sie vielmehr die Methode aller Zeiten?
Nein, unsterbliches Verdienst hat sich Heinrich Pestalozzi umdie Veredlung der Erziehung in den Familien und in ven Schulenerworben — erworben durch ein Leben voll Kampf, Mühe undLeiden aller Art, unter den widerwärtigsten Verhältnissen undunter Millionen Thränen — darum ist auch unser Dank, unsereVerehrung unbegrenzt und ewig.
Wir wollen, was Pestalozzi wollte. Was wollteer denn noch mehr?
Er wollte Kindern, die ohne Hilfe zu den verlassenen ge-hören und in Roheit aufwachsen, eine Zufluchtsstätte darbieten,sie in besonders für sie errichtete Anstalten aufnehmen. SeinHerz schlug für die Menschheit, aber vorzugsweise für die Un-glücklichen, und unter diesen wieder besonders für die unverschuldetUnglücklichen, für arme Kinder. Ihn jammerte des Volkes.
Was er wollte, wollen wir. Wir wollen Erziehungsanstaltenstiften, welche nach Pestalozzis Ansichten und Absichten einge-richtet sind, in welchen sein Geist fortlebt, durch die er sich fort-pflanzt, — diese Anstalten sollen seinen Namen tragen, seiirlebendes Denkmal sein. Also haben wir es in den bekanntenAufrufen ausgesprochen und, so weit solches von uns abhing,versprochen.
Den großen Gedanken des Berliner Zentralvereins für dasWohl der arbeitenden Klassen, nach meinem Bedrucken den größtenGedanken seit vielen Jahren, wollen wir nach der Seite der Er-