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Fichte und Nicolovius von der Pestalozzischen Methode.Darum suchte man sie 1809 nach Preußen zu verpflanzen.„Werden Sie," schrieb Nieolovius am 21. März 1809 anC. A. Zeller, den man zu dem angegebenen Zweck nach Königs-berg, dem Zentralpunkt der Wiederherstellung des Staates durchNationalkrast, gerufen hatte, „werden Sie ein Mitschöpferdes zu erneuenden preußischen Staates!" Man dachte an eineNationalerziehung, zu deren Hervorrufung, wie Pestalozzi in einemBriese (10. März 1809) an Nicolovius, den er vorzüglich liebte,sagt, Gott den Könige» den Gedanken und die Kraft giebt.
Ich bleibe bei dieser wichtigen Seite unsers Gegenstandesnoch einen Augenblick stehen.
Bis zu dieser Stunde und neuerdings von neuem hören wirden Vorwurf: Pestalozzis und seiner Schule Elcmentarbildungs-mittel: Form, Zahl und Sprache, tragen allerdings zur intellek-tuellen Bildung bei, wecken aber doch nur die formale Kraft undzwar höchst einseitig, und wo bleibt die sittliche, die religiöseEinwirkung? So reden die, die da meinen, über Pestalozzi hinauszu sein, hinaus zu sein über die Einseitigkeiten seiner Schule, undsie schelteir u n s die Reaktionären. Ich aber sage ihnen: dieser Namegebührt ihnen, sie sind bei Pestalozzi noch nicht angekommen, siestehen noch in der vorpestalozzischen Zeit, wo inan meinte: denweltlichen Verstand bilde man durch jene weltlicheil Kenntnisse,auf die sittliche und religiöse Bildung hätten dieselben und derUnterricht darin keinen Einfluß, eher führten beide, Inhalt undForm, von ihr ab. Also die alte Zeit und mit ihr die Alles-besserwisser, die, wie sie in ihrer sich selbst zugesprochenen Be-scheidenheit und öffentlich (!) proklamierten Demut dem großenPublikum vorpredigen, „über Pestalozzi hinaus sind". Aber wassagt der Mail» selbst?
„Geht die Geistesentwickelung davon aus, die Mutter und denLehrer dahin zu bringen, das Kind als eine freiere und höhere Natur an-zusehen und zu behandeln, so wirkt sie auch sittlich und religiös.Jede entwickelte Menschenkraft ist eine wahrhaft sittliche Kraft. MeineElömentarbücher der intellektuellen Entwickelung beruhen ganz auf diesemGesichtspunkt. Sie stellen einerseits die freie, selbständige Geisteskraft derZöglinge dar; sie setzen andererseits die Mutter und den Lehrer mit demKinde in ein sittliches und religiöses Verhältnis."