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Lehrers auf den Schüler, daß derselbe gleichsam mit unwider-stehlicher Kraft genötigt werde, mit seinem Denken in demGegenstände aufzugehen und sich, wie den sittlichen Einwirkungendes Lehrers, so den Einflüssen des Gegenstandes und der durchgemeinsame Thätigkeit veranlaßten sittlichen Gemeinschaft über-haupt hinzugeben.
Diese hier anzudeutenden Merkmale sollen die PestalozzischeMethode, des großen, ideal gesinnten Mannes Streben und Wir-ken in betreff des Unterrichts, den er aber von der eigentlichenErziehung gar nicht zu trennen vermochte, charakterisieren. Inder Überzeugung, die ihn beseelte, daß er die Grundobjekte desElementarunterrichts und die richtige Form desselben entdeckthabe, verkündete er seine Methode als die einzig wahre. Eskönne, meinte er, keine zwei verschiedene, zugleich wahre Methodengeben, wohl aber unzählige falsche, gerade wie die Wahrheit nureine, der Jrrtümer aber unendlich viele seien. Nach dem aufge-stellten idealen Begriff von der Elementarmethode, als dein Ver-fahren, durch welches die Menschennatur in ihren Strebungennach Entwickelung nnd Entfaltung unterstützt wird, mich manPestalozzi unbedingt beistimmen. Denn wie die Menschennaturnur eine ist, so kann es auch nur eine Art des dieser bestimmtenNatur gemäßen Verfahrens im allgemeinen geben. Das ist eineaii und für sich klare, Überzeugung erzwingende Wahrheit. Obaber Pestalozzi in allen Beziehungen das dem großen GedankenEntsprechende selber angebahnt und ausgeführt habe, dieses isteine andere Frage, deren Beantwortung nicht mehr hierher ge-hört. Das Ziel nun, welches Pestalozzi durch seine einzig wahreElementarmethode, die natürlich als Naturmethode Lehrer er-zeugen mußte („Das Anslernen ans jeder Stufe der Bildungund folglich die Fähigkeit, das andern mitzuteilen, was man ge-lernt hat, ist der Eigentümlichkeit des naturgemäßen Unterrichtswesentlich"), ja, der ihr Urheber solche didaktische Kräfte zuschrieb,daß der Lehrer nur einen Schritt voraus zu sein brauche — dasZiel, sage ich, welches Pestalozzi durch sie anstrebte, war überallnur die Entwickelung der Geisteskräfte des Zöglings; seinZweck war, wie man ihn genannt hat, der formale. Mitdiesem seitdem so viel gebrauchten Ausdrucke sage ich alles.