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echt naturalistisch, und zugleich alles dieses, dadiese Thätigkeiteu nach den der äußeren und derinneren (geistigen) Natur immanenten Gesetzen erfolgen:echt s piritualistis ch.
Also ist mit den Worten : N aturalisti stch, Naturaliste rc.ohne nähere Erklärung gar nichts gesagt und man ruft denen, dievermessen meinten, das Wesen eines Menschen, z. B. Rousseausmit einem solchen zutreffend darstellen zu können, GoethesWorte zu:
„Ihr sucht die Menschen zu benennen,
Und glaubt, am Namen sie zu kennenWer tiefer sieht, gesteht sich frei:
Es ist etwas Anonymes dabei."
Wir können diese Erklärungen* abbrecheu. Die Haupt-sätze liegen vor; ans ihnen ergeben sich die übrigen. Wer Lustdazu hat, wird sie mit den obigen und mit andern vergleichen.Zu einer sichern Überzeugung gelangt keiner durch Hörensagen,
* Dem denkenden Leser werden noch andere Bedeutungen des viel-deutigen Wortes Naturalismus, als die angegebenen, einfallsn. Naturalismusheißt z. B. auch, nämlich im Gegensatz von Kunst oder bewußter Ausbildungzur Kunst, die natürliche Begabung, kraft deren einzelne Menschen dashervorzubringen und zu leisten vermögen, was andere (oft weniger Begabte)sich durch Kunststreben anzueignen genötigt sind. So nennt man auf den„Brettern, welche dieWelt bedeuten", gewisse Schauspieler: Naturburschen,höher stehende: Naturalisten. So war der ältere Devrient ein Natura-list, Seydelmann dagegen ein (durch Anstrengung) gereifter Künstler.Wahre Meisterschaft in irgend einem Gegenstände setzt eine zur bewußtenKunstgeschicklichkeit gesteigerte Naturbegabung voraus. Sie besteht in klas-sischen Leistungen mit klarem Bewußtsein der Regeln und Gesetze. DieGeschichte aller Künste, von der Mechanik bis zur Poesie, beginnt mit Natura-listen, und steigt von da bis zu (relativ) vollendeten Meistern auf. Diepraktische Pädagogik hat auch ihre Naturalisten, die, uu tonä mit pädagogi-schem Takte begabt, erziehend und unterrichtend Vorzügliches leisten, wiegut organisierte Mütter, welche in der Regel pädagogische Naturalisten sind,deren Thun Schiller erklärt: „Was kein Verstand der Verständigen sieht,das ahnet in Einfalt ein kindlich Gemüt." Natürlich sind solche Naturalisten,da es in der Pädagogik aufs praktische Gestalten oder Machen ankommt,den Theoretikern, Didaktikern, die oft keine Frage richtig stellen können, vor-zuziehen. In der wahren Meisterschaft vereinigt sich Können mit Wissen. —Das eben Angedeutete bezeichnet den praktischen Naturalismus.
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