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lichen Angelegenheit das Wort zu nehmen. Ich werde in derWahl der Ausdrücke mich nicht allzu sehr geuieren. Es ist eineungerechte Forderung, von einem unter uns die Gabe der öffent-lichen Beredsamkeit zu fordern, oder auch uur zu erwarten. Alles,meine Herren, will ja gelernt sein. Wo hätten wir diese schwereKunst lernen können? Darum spreche jeder „wie ihm der Schnabelgewachsen ist". Erst dann, wenn kein einziger mehr darüberdie Nase rümpft, d. h. wenn die unselige persönliche Kritik unteruns aufhört, erst dann kommen wir im öffentlichen Reden undin allem, was damit zusammenhängt, voran. Nur das einesage ich zum Schluffe dieses Vorwortes »och: Möge meiueStimme, wie meiue Teilnahme in und an dieser Angelegenheit,eine der geringsten sein!
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Die Stiftung des Centralvereins für die Verbesserungdes Wohls der arbeitenden Klassen im ganzen Staate war vor-hergegangen. Unmittelbar darauf erläßt eine Anzahl von Män-nern, wahrscheinlich zufällig vereinigt, den Aufruf zur Bildungeines Lokalvereines für Berlin, sie fordern zu einer soge-nannten Generalversammlung auf, um sich über die Sache zubesprechen, wie ts heißt. Der 29. November abends 5 Uhrist dazu angesetzt; der Saal im Börsenhause das Lokal. Esfinden sich Hunderte von Männern dazu ein, meist einander fremd;Männer aus allen Ständen: Beamte und Nichtbeamte, Militärsund Civilisten, Litteraten und Nichtlitteraten, Kaufleute, Fabrik-herren und Fabrikarbeiter, alles in bunter Mischung neben- unddurcheinander. Nichts ist vorbereitet als spezieller Inhalt derVerhandlungen, nur der Gegenstand ist genannt und bekannt.Was geschieht? Es fehlt nicht nur nicht an Sprechern undRednern, sondern einer drängt den andern; jeder sucht demandern das Wort zu entreißen, nur wenigen gelingt es, sichauszusprechen; ein förmliches Streiten um den Redeplatz findetstatt — die Anwesenden werden förmlich überflutet und über-stürzt: eine, so viel ich weiß, in den Annalen unserer Stadtunbekannte Erscheinung.