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Und wie verhalten sich die Versammeltei: in Masse dabei?Alles lauter Teilnahme, Spannung und Aufgeregtheit; jeden:Sprecher, der die Ansichten der Anwesenden trifft, sofort BeifallZurufend, das Gegenteil entschieden mißbilligend, eine parlamen-tarische Versammlung ohne parlamentarische Form, eine Volks-versammlung in: eigentlichen Sinne des Wortes. Ich weiß esnicht, ob seit vielen Jahren in unserer Stadt, von allem Inhalteund von anderen: abgesehen — eine interessantere Erscheinung —um nicht mehr zu sagen — zutage gekommen, ich für meinTeil kenne keine. Ich sage: Erscheinung; denn für eine„That", wofür sie ausgegeben worden, halte ich sie nicht. DieThaten sollen erst kommen.
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Einiges hat mich in Erstaunen gesetzt; manches hat mirsehr mißfallen; ich will mit der Bezeichnung von beidenbeginnen.
Erstaunen mußte ich über das Wagnis der zur Versamm-lung Aufrusenden, daß sie die einzelnen Gegenstände der Be-sprechung gar nicht vorbereitet hatten, sondern alles den: Gangeder Bewegung, die voraussichtlich niemand zu leiten imstandewar, also den: Zufall überließen. Fürwahr, das setzt ein Ver-trauen zun: versammelten Volke voraus, das ich groß, großartignennen muß. Ich gestehe es offen, ich hätte es nicht gehabt,hätte es nicht gewagt, den zahmen oder wilden Wassern dieSchleusen zu öffnen. Das Wagnis gelang jedoch über alles Er-warten, kort68 koi-tunu snvnt (das Schicksal unterstützt dieMutigen). — Sehr mißfallen hat nur der Inhalt mancherÄußerungen und Ansprachen, die sich den Beifall der Mehrzahlgewannen. Ich eitlere von diesen nur zwei: erstens die Be-merkung, daß es Aufgabe des Lokalvereines sein werde, städtischeBehörden, von denen wenigstens eine namhaft gemacht wurde,zu kontrollieren; zweitens die Äußerung, daß die arbeitendenKlassen durch die übrigen benachteiligt würden. Wer die Aus-sprüche persönlich gehört hat, wird wissen, daß ich sie in diemildeste Fassung gebracht habe. Ich muß sie tadeln. Die erste
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